Energie

    Grünes Licht für erneuerbare Energien in Zürich

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Bislang erweist sich das vereinfachte Verfahren für den Bau von Solaranlagen, Wärmepumpen, Fernwärmeanschlüssen und E-Ladestationen als erfolgreich.

    Martin Neukom
    Um Ersatzneubauten zu reduzieren, plant der Zürcher Baudirektor Martin Neukom (Grüne), die Vorschriften für das Bauen im Bestand zu lockern. (Archivbild) - keystone

    Das vereinfachte Verfahren für den Bau von Solaranlagen, Wärmepumpen, Fernwärmeanschlüssen und E-Ladestationen ist bisher ein Erfolg: Rund 9600 Anlagen sind seit Anfang 2023 bei den Baubehörden der Zürcher Gemeinden gemeldet und behandelt worden.

    4600 Solaranlagen, je rund 2300 Wärmepumpen und Erdsonden-Anlagen, 400 Fernwärmeanschlüsse und einige Dutzend E-Ladestationen wurden seit Januar 2023 im sogenannten Meldeverfahren behandelt.

    Martin Neukom Wahlen 2019
    Der Zürcher Baudirektor Martin Neukom von den Grünen. - Keystone

    Dass das Meldeverfahren so oft genutzt werde, sei erfreulich, wird Baudirektor Martin Neukom (Grüne) in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert.

    Mit diesem vereinfachten Vorgehen sei der Umstieg auf erneuerbare Energien für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer vereinfacht worden.

    Meldeverfahren statt Baubewilligung

    Solche Projekte müssen im Kanton Zürich kein Baubewilligungsverfahren mehr durchlaufen, sondern lediglich der zuständigen Baubehörde gemeldet werden.

    Ordnet die Gemeinde innert 30 Tagen nichts Gegenteiliges an, kann das Vorhaben gebaut werden. Die Baudirektion betonte, dass übergeordnete Interessen auch mit dem vereinfachten Verfahren gewährt bleiben würden.

    In Kernzonen und bei denkmalgeschützten oder ortsbildgeschützten Objekten ist das einfache Meldeverfahren nicht möglich. Erdsonden benötigen zudem weiterhin eine gewässerschutzrechtliche Bewilligung und Wärmepumpen einen Lärmschutznachweis.

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