Glarner Regierung plant Sterbehospiz für unheilbar kranke Menschen

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    Glarus,

    Unheilbar kranke Menschen sollen im Glarnerland in Würde sterben können. Der Regierungsrat beantragt dem Parlament einen Kredit von 800'000 Franken für die Errichtung eines Sterbehospizes.

    Sterbebegleitung
    Sterbebegleitung (Archivbild). - Keystone

    Beim Projekt handelt es sich um einen auf vier Jahre angelegten Pilotbetrieb in Zusammenarbeit mit dem Alters- und Pflegeheim Salem in Ennenda. Wie die Glarner Regierung am Mittwoch mitteilte, sollen während der Pilotphase drei Hospizbetten angeboten werden. Es sollen Erfahrungen gesammelt werden, bevor über eine definitive Einführung entschieden wird.

    Die Einrichtung soll unheilbar kranken Einwohnerinnen und Einwohnern ein würdevolles Sterben ermöglichen. Das Hospiz nimmt Patientinnen und Patienten in ihrer letzten Lebensphase auf, wenn die Behandlung im Spital nicht mehr notwendig und eine angemessene Betreuung zu Hause oder in einem Pflegeheim nicht möglich ist, wie die Regierung schrieb.

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