Geschäftsführer verlässt Zürcher Filmstiftung per Ende Jahr
Die Zürcher Fimstiftung (ZFS) muss sich Ende Jahr von ihrem Geschäftsführer verabschieden. Daniel Waser gibt sein Amt auf.

Das Wichtigste in Kürze
- Waser war 14 Jahre lang Geschäftsführer der ZFS.
- Jetzt plant er sich eine Auszeit ein.
Daniel Waser, Geschäftsführer der Zürcher Filmstiftung (ZFS), gibt sein Amt per Ende 2018 auf. Er war der erste Geschäftsführer der Stiftung, die nach einem Volksentscheid im September 2004 gegründet worden war.
Daniel Waser werde die Filmstiftung auf eigenen Wunsch verlassen, heisst es in einer Mitteilung von Freitag. Er plant für die Zeit nach seinem Austritt eine Auszeit. Erst dann wolle er über seine weitere berufliche Zukunft entscheiden, heisst es weiter.
Verstärkte Filmförderung seit 2005
Dank Wasers «gutem Gespür für das sich stetig verändernde Umfeld der audiovisuellen Branche und seinen betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten ist die Zürcher Filmstiftung heute gut aufgestellt», lobt die Stiftung den Chef.
Die Stadt und der Kanton Zürich hatten ihre Filmförderung 2005 in die ZFS ausgelagert. Ohne die Zürcher Fördergelder – zusätzlich zu jenen von Bund und SRG – sei kaum mehr ein rein schweizerischer Kinofilm zu finanzieren, hiess es damals.
Seit 2017 stehen für Zürcher Filmproduktionen rund 12 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung. Zwei Drittel aller Schweizer Filmproduktionen werden in der Region Zürich produziert.








