Genf bewirbt sich für Austragung des Eurovision Song Contests

    Keystone-SDA
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    Auch Genf hat sich offiziell als Austragungsort des Eurovision Song Contests im Mai 2025 beworben.

    Nemo ESC Bühne
    Mit dem Sieg bringt Nemo den ESC 2025 zu seinen Wurzeln zurück. - Keystone

    Nach Basel, Bern zusammen mit Biel und Zürich bewirbt sich auch Genf für die Ausrichtung der 69. Ausgabe des Eurovision Song Contests im Mai 2025. Die Stadt und der Kanton haben am Freitag offiziell ein gemeinsames Dossier eingereicht.

    Nach dem Sieg von Nemo im vergangenen Monat habe Genf «auf der Grundlage einer starken politischen Unterstützung durch die Exekutive, die kantonale Legislative und die städtische Legislative ein solides, ehrgeiziges und originelles Bewerbungsdossier vorbereitet», teilten die Behörden mit.

    «Genf hat alle Trümpfe in der Hand, um die Kandidatur 2025 zu einem Erfolg zu machen.» Sie verweisen auf ihre Infrastruktur im Palexpo, ihr Eisenbahnnetz, ihren Flughafen und ihr Hotelangebot.

    Eurovision: Ein Schmuckkästchen in Genfs Herzen

    «Den Eurovision Song Contest in Genf zu beherbergen bedeutet, dieser Veranstaltung ein Schmuckkästchen im Herzen der internationalsten Stadt der Schweiz zu bieten, die für ihre Toleranz und Weltoffenheit bekannt ist», wird der Vizepräsident der Kantonsregierung, Thierry Apothéloz, in der Medienmitteilung zitiert.

    Die Genfer Exekutive sicherte zu, sich mit 30 Millionen Franken an der Organisation des Anlasses zu beteiligen, von dem «bedeutende wirtschaftliche Auswirkungen» erwartet werden. Die Behörden betonten ausserdem, dass Genf der Sitz der Europäischen Rundfunkunion (EBU) sei, die 2025 ihr 75-jähriges Bestehen feiere.

    Der Terminplan sieht vor, dass die EBU und die SRG im Juli und August die eingereichten Dossiers prüfen und bis Ende August den Entscheid über den Austragungsort des ESC 2025 bekannt geben.

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