Franzose wird wegen Brand bei Winterthurer Campingplatz verurteilt
Die Staatsanwaltschaft hat einen 41-jährigen Franzosen wegen eines Grossbrands bei einem Winterthurer Campingplatz verurteilt. Der Mann wollte Unkraut mit einem Gasbrenner vernichten.

Der 41-Jährige kassierte eine bedingte Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 30 Franken, wie aus dem rechtskräftigen Strafbefehl hervorgeht. Dafür gilt eine Probezeit von zwei Jahren. Zusätzlich muss der Mann eine Busse von 600 Franken sowie 800 Franken Verfahrenskosten bezahlen.
Warum der Mann auf die Idee kam, mit offener Flamme am Rand des Campingplatzes Schützenweiher Unkraut zu vertilgen, geht aus dem Strafbefehl nicht hervor. Die Staatsanwaltschaft schreibt aber, dass ein möglicher Brand vorhersehbar gewesen wäre.
Bei der Aktion am 9. August 2024 geriet eine Thujahecke in Brand. Das Feuer griff danach auf mehrere Wohnwagen und Bungalows über, die auf einem Grundstück neben dem Campingplatz standen. Dabei explodierten auch noch mehrere Gasflaschen. Der Mann wird somit wegen Verursachen eines Brandes und einer Explosion verurteilt. Der Schaden, den er anrichtete, war beträchtlich: rund 950'000 Franken. Immerhin wurde damals niemand verletzt.
Der Brand beim Campingplatz löste einen Grosseinsatz von Feuerwehr, Polizei und Sanität aus. Die drei Organisationen waren mit rund 100 Personen vor Ort. Die Rauchsäule war an jenem Nachmittag weit herum zu sehen.






