Fast die Hälfte der Bevölkerung ist gegen präventive Wolfsabschüsse

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    Zürich,

    Eine Umfrage zeigt, dass nur rund ein Drittel der Bevölkerung die präventiven Wolfsabschüsse befürwortet. Dabei handelt es sich vor allem um 60- bis 79-Jährige.

    Wolf
    Der Wolf sorgt in der Schweiz weiterhin für hitzige Debatten. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der präventive Wolfsabschuss beschäftigt die Schweiz weiterhin.
    • Während Senioren die Wolfsabschüsse befürworten, argumentieren Junge dagegen.
    • Die Gegner fordern stattdessen einen besseren Schutz der Nutztiere.

    Ein Drittel der Bevölkerung steht hinter den präventiven Wolfsabschüssen. 46 Prozent lehnen sie hingegen ab. Mit höherem Alter steigt auch die Zustimmung. So spricht sich knapp die Hälfte der 60- bis 79-Jährigen für Abschüsse ab, bevor die Tiere Schäden anrichten.

    Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es hingegen lediglich 20 Prozent. Das teilte das Meinungsforschungsinstitut Yougov (vormals Link) am Freitag zu einer von ihm als repräsentativ bezeichneten Umfrage mit. Die Abschuss-Befürworter argumentieren demnach, der Wolf habe keine natürlichen Feinde und die Rudel müssten vom Menschen reguliert werden.

    Gegner fordern besseren Schutz der Nutztiere

    Die Abschuss-Gegnerinnen und -Gegner begründen ihre Haltung damit, dass Abschüsse bei einem besseren Schutz der Nutztiere gar nicht nötig seien. 31 Prozent gaben an, es sei sinnlos, den Wolf anzusiedeln und ihn anschliessen präventiv abzuschiessen. 26 Prozent bezeichnen Wölfe als wichtig für die Biodiversität.

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    Ein Wolf steht in einem Tierpark. (Symbolbild) - dpa/AFP/Archiv

    Der präventive Wolfsabschuss beschäftigt die Bevölkerung, wie die Umfrage weiter zeigte. Ein Drittel wurde in den letzten drei Monaten zwei- bis dreimal mit dem Thema konfrontiert. Weitere 34 Prozent nahmen das Thema wöchentlich bis täglich wahr.

    Befürworten Sie den präventiven Abschuss von Wölfen?

    Die Einwanderung der Wölfe halten 32 Prozent der Befragten für wichtig. Als wichtiger schätzen 76 Prozent die Ansiedlung des Steinbocks ein. Im Mittelfeld liegt mit 56 Prozent die Bartgeier-Auswilderung. Die Ansiedlung von Luchs und Biber finden je 47 Prozent wichtig.

    Yougov befragte zwischen dem 23. und 26. Februar 1260 Personen ab 18 Jahren in der Schweiz in einer standardisierten Online-Umfrage.

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