Fast 30 Grad: Hier kannst du jetzt noch baden
Am Wochenende wird es noch einmal warm. Es ist Badi-Wetter – und nicht alle Bäder haben geschlossen. Nau.ch sagt dir, wo du jetzt noch schwimmen gehen kannst.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Wochenende laden sommerliche Temperaturen noch einmal zum Schwimmen ein.
- Einige Badis sind noch offen oder verlängern ihre Saison.
- Aare, Reuss und Rhein bieten mit rund 19 Grad erfrischende Badi-Alternativen.
Das Wochenende bringt nochmals viel Sonne und hohe Temperaturen. Am Morgen ist es jeweils mit 6 bis 10 Grad zwar noch kühl. Aber laut «MeteoSchweiz» wird es am Samstagnachmittag bis 27 Grad und am Sonntag sogar bis 28 Grad warm.
Da lockt der Sprung ins kühle Nass. Aber: Die Badi-Saison in der Schweiz dauert klassisch von Mai bis Mitte September. Und darum haben viele Badis ihre Tore schon geschlossen.
Kann man aber trotzdem noch baden gehen?
Die Antwort ist ja. Zahlreiche Freibäder sind nämlich noch in Betrieb. Auf dem Schwimmbadverzeichnis badi-info.ch findet man eine Übersicht der offenen Badis.
Diese Badis sind noch offen
Geöffnet sind zum Beispiel die See-Badis in Wädenswil ZH oder das Freibad in Winterthur ZH. Ihr Stichtag ist der 27. September. Badi-Begeisterte können dort zum Saisonende noch einmal ins Wasser springen.
Viele der Badis, die noch geöffnet sind, schliessen spätestens am letzten Septembertag. So zum Beispiel das Strandbad in Ebikon LU oder das Freibad in Frauenfeld TG.
Einige wenige Badis haben aber sogar bis im Oktober geöffnet. Das Sportbad St. Jakob in Basel, die Freibäder in Worb BE oder Seebach in Zürich beheizen dazu ihre Schwimmbecken.
Wegen der aktuellen sommerlichen Temperaturen gibt es sogar Badis, die ihre Saison ausnahmsweise verlängern: beispielsweise das Freibad in Hergiswil NW oder das Seebad Nottwil LU.
Saisondauer ist festgelegt
Warum haben andere Badis im Hinblick auf die guten Wetterprognosen nicht länger geöffnet?
Auf Anfrage von Nau.ch erklärt Christian Bigler, Leiter Sportamt Stadt Bern: Die Betriebs- und Öffnungszeiten der Freibäder würden jeweils vor der Saison festgelegt. Und dementsprechend würden das Personal und die nötigen Betriebsmittel geplant.
Dies mache eine Saisonverlängerung schwierig. Bigler sagt aber auch, dass sie nicht bereuen, dass die städtischen Freibäder in Bern für diese Saison bereits geschlossen haben. «Sonnenbaden, verweilen und sich begegnen ist auch jetzt noch und das ganze Jahr hindurch möglich.»
Denn die Anlagen Marzili, Wyler und Weyermannshaus seien auch nach Ende der Freibadsaison als Parkanlagen geöffnet.
Wer nicht in eine Badi gehen will, kann sich in den Flüssen und Seen erfrischen. Gemäss den Messungen des Bundesamts für Umwelt ist das Wasser in der Aare, der Reuss und im Rhein noch um die 19 Grad warm.













