Thurgau

    Fahrlehrer flüstert an Prüfung Lösungen ein!

    Katharina Lehmann
    Katharina Lehmann

    Weinfelden,

    Ein Fahrlehrer und drei seiner Schüler wurden schuldig gesprochen, bei der theoretischen Fahrprüfung betrogen zu haben.

    fahrschulauto theorieprüfung
    Ein Fahrlehrer und drei seiner Schüler haben bei der Theorieprüfung betrogen und wurden schuldig gesprochen. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Fahrlehrer und drei seiner Schüler haben bei der Theorieprüfung betrogen.
    • Dazu wurde moderne Technologie wie unauffällige Kopfhörer und eine Knopfkamera verwendet.
    • Die vier Beteiligten wurden nun schuldig gesprochen.

    Ein Fahrlehrer aus dem Aachthurland und drei seiner Schüler wurden schuldig gesprochen, bei der theoretischen Fahrprüfung betrogen zu haben.

    Eine Mitarbeiterin des Strassenverkehrsamtes Thurgau bemerkte im Oktober 2022 eine betrügerische Aktivität während einer Theorieprüfung. Laut dem «Tagblatt» konnte die Polizei den Verdächtigen jedoch nicht sofort stellen, da dieser bei ihrer Ankunft das Gebäude bereits verlassen hatte.

    Betrug mit moderner Technologie

    Als der gleiche Kandidat, ein 48-jähriger Albaner, nach zwei Monaten erneut bei der Prüfung aufgetauchte, wartete die Polizei bereits und kontrollierte ihn. Dabei wurde festgestellt, dass er technische Hilfsmittel trug, um den Test zu bestehen: unauffällige Kopfhörer und eine Knopfkamera, die versteckt in seinem Hemdsärmel eingenäht war.

    Bereit gestellt hatte die Technologie der Fahrlehrer. Die Ermittlungsbehörden fanden bei ihm weitere Belege für Betrug, woraus der Verdacht entstand, dass auch andere Schüler involviert sein könnten.

    Gerichtsverfahren und Verteidigung

    Sowohl der Fahrlehrer als auch die drei beteiligten Fahrschüler weigerten sich, während des Gerichtsverfahrens Fragen des Richters zu beantworten. Der Fahrlehrer behauptete, er habe lediglich diesem einen Schüler bei Übersetzungs-, nicht aber bei Prüfungsfragen geholfen.

    Trotz der Verteidigungsstrategie der Angeklagten präsentierte die Staatsanwältin Beweise, die deutlich für die betrügerischen Aktivitäten sprachen. Sie stützte ihre Anklage unter anderem auf die sichergestellten technischen Hilfsmittel und Verbindungsprotokolle der Mobiltelefone. Die Richter teilten diese Auffassung.

    Hast du die Theorieprüfung beim ersten Versuch bestanden?

    Der Fahrlehrer wurde zu einer Geldstrafe von 13'200 und einer Busse von 3400 Franken verurteilt.

    Die drei Fahrschüler erhielten Geldstrafen zwischen 1600 und 4200 sowie Bussen zwischen 400 und 1000 Franken.

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    Kommentare

    User #3469 (nicht angemeldet)

    Man muss büffeln Beim Auto musste ich auch 3x antreten, war wohl zu jung und dumm Beim Car klappte es auf Anhieb, war auch 20 Jahre später

    User #4245 (nicht angemeldet)

    Es wird wieder nichts geschehen.

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