Die erste Konferenz zum neuen Forschungsprogramm NFP 78 «Covid-19» ging bereits vonstatten. Die Tagung fand online statt und umfasste rund 200 Teilnehmende.
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Das Forschungsprogramm NFP 78 «Covid-19» steht in den Startlöchern. - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Wichtigste in Kürze

  • Die erste Konferenz zum Forschungsprogramms NFP 78 «Covid-19» hat bereits stattgefunden.
  • Die Konferenz fand online statt und hatte rund 200 Teilnehmer.

Die erste Konferenz des Nationalen Forschungsprogramms NFP 78 «Covid-19» hat am Mittwoch und Donnerstag online stattgefunden. An ihr nahmen rund 200 Forscher und Gäste aus Industrie und Politik teil.

Im Frühjahr 2020 lancierte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) das NFP 78 als Antwort auf die Covid-19-Pandemie. Das Programm ist auf zwei Jahre angelegt.

NFP 80 «Covid-19 in der Gesellschaft» startet

Ausserdem hat der Bundesrat beschlossen, das NFP 80 «Covid-19 in der Gesellschaft» mit 14 Millionen Franken zu starten. Ziel ist es, die Prozesse in der Gesellschaft während der Coronavirus-Pandemie mit einem sozial- und humanwissenschaftlichen Ansatz zu analysieren. Das NFP 80 soll auch die Schlüsselfaktoren für die Bewältigung einer solchen Pandemie aufzeigen.

Marcel Salathe Coronavirus
Der Epidemiologe Marcel Salathé war eine Zeit lang Teil der wissenschaftlichen Covid-Taskforce des Bundes. - SDA

Das NFP 78 konzentriert sich eher auf biomedizinische und klinische Fragestellungen von Sars-Cov2 und dessen Eindämmung. Trotzdem werden die beiden Programme zusammenwirken, versprach Marcel Salathé, Präsident der Leitungsgruppe des NFP 78, in seiner Eröffnungsrede.

Die Konferenz bot Gelegenheit für ein Update der 28 laufenden Projekte und für den Austausch zwischen Forschern aus verschiedenen Ländern. Ausserdem für Roundtable-Gespräche mit externen Gästen aus Forschung, Industrie, Verwaltung und Politik.

Darunter war auch der Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren, Lukas Engelberger, und Marina Carobbio, Mitglied der Gesundheitskommission des Ständerates.

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