Die «Fährifrau» vom Rotsee Erika Burkard hört nach 23 Jahren auf
Einmal läuten und Erika Burkard steht da. Sie wohnt mit ihrer Familie direkt beim Rotsee und hat 23 Jahre lang Spaziergänger aller Art über den Rotsee gefahren. Im März ist nun aber Schluss.
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Das Wichtigste in Kürze
- Erika Burkard bringt seit 23 Jahren Gäste mit ihrer Fähre über den Rotsee.
- Im März gibt sie ihr Amt ab.
- Für ihre Dienste wurde sie als «Rüüdige Luzernerin» ausgzeichnet.
Die Strecke quer über den Rotsee ist weder lang, noch besonders spektakulär. Trotzdem hat Erika Burkard 23 Jahre lang den Job als Fährifrau fürs Leben gern gemacht.
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Die 52-jährige wohnt mit ihrer Familie im Haus direkt beim Rotsee. Wer mit der Fähre über den See will, der klingelt. Fährifrau Erika Burkard ist zur Stelle. Oder besser: war zur Stelle. Denn Ende März ist Schluss, sie gibt das Amt der Fährifrau weiter. Täglich war sie für ihre Fahrgäste da. Nur wenn jeweils die weltbesten Ruderer den Rotsee für sich beanspruchten, hatte sie ein paar Tage frei.
Für ihr Engagement am Rotsee wurde Erika Burkard anfangs Jahr als «Rüüdige Luzernerin» ausgezeichnet. Die Wahl erfolgt durch die Hörer des Luzerner «Radio Pilatus», die jeweils Persönlichkeiten aus der Region für ihren Einsatz auszeichnen.
Nau-Reporterin Pia Riedweg darf Erika Burkard auf einer der letzten Fahrten über den Rotsee begleiten.








