Die Eisenbahn-Ausbauprogramme sind auf Kurs, wie das Bundesamt für Verkehr (BAV) erklärte. Letztes Jahr wurden wichtige Ziele erreicht.
Ceneri-Basistunnel
Ein SBB Giruno IC Zug fährt von Lugano nach Norden durch das Nordportal Vigana des Ceneri-Basistunnels, aufgenommen mit einer Drohne am 17. Februar 2021 in Camorino, Kanton Tessin. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Bundesamt für Verkehr hat beim Eisenbahnausbau letztes Jahr wichtige Ziele erreicht.
  • Beispielsweise konnte der Ceneri-Basistunnel in Betrieb genommen werden.
  • Weiter wurde ein 4-Meter-Korridor auf der Gotthard-Achse fertig gebaut.

Bei den Eisenbahn-Ausbauprogrammen sind im letzten Jahr nach Angaben des Bundesamts für Verkehr (BAV) wichtige Ziele erreicht worden. So konnte mit der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels die Gesamt-NEAT gemäss den zeitlichen und finanziellen Vorgaben dem Betrieb übergeben werden.

Neuer Bözbergtunnel ist ein zentrales Element

Zudem wurde der 4-Meter-Korridor auf der Gotthard-Achse vollendet, der die Verlagerungspolitik weiter stärkt. Dies schreibt das BAV in seinem am Donnerstag veröffentlichten jährlichen Standbericht. Damit gibt es Rechenschaft über den Fortschritt der Eisenbahn-Ausbauprogramme an. Zentrales Element bei dem 4-Meter-Korridor sei der neue Bözbergtunnel.

Bözbergtunnel
Seit November 2020 rollen die SBB-Züge durch den neuen Bözbergtunnel im Kanton Aarau. - sda - SBB/zVg

Mit Italien wurde demnach im vergangenen Jahr ein Abkommen geschlossen. Dieses sieht vor, den 4-Meter-Korridor auch auf dem italienischen Teil der Simplonachse auszubauen.

Eggenbergtunnel wurde in Betrieb genommen

Auch der Eggenbergtunnel mit dem Vierspurausbau zwischen Olten und Aarau ging im letzten Jahr in Betrieb. Und die von der Schweiz unterstützte Elektrifizierung eines grösseren Streckenabschnitts in Deutschland ermöglichte eine deutliche Fahrzeitverkürzung. Dies gilt für die Züge zwischen Zürich und München. Alle bisherigen Ausbauprogramme sind gemäss BAV kostenmässig auf Kurs.

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