Defekt von Brandalarm zwingt ganzes Bundesamt ins Homeoffice
Das Personal des Bundesamts für Statistik (BFS) in Neuenburg arbeitet diese Woche im Homeoffice. Grund dafür sind nicht ordnungsgemäss funktionierende Brandschutzsysteme im Gebäude – eine vorsorgliche Evakuierung wurde angeordnet.

Das Problem wurde bei einer Routinekontrolle am vergangenen Freitag festgestellt, wie der Kommunikationsdienst des BFS am Donnerstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mitteilte. Er bestätigte damit eine Meldung des Westschweizer Radio und Fernsehens RTS. Die Überprüfung sollte sicherstellen, dass im Brandfall sämtliche Systeme einsatzbereit sind.
«Im Gegensatz zu anderen Jahren funktionierten die akustischen Alarme, die automatischen Brandschutztüren und die Lichtsignale nicht», erklärte Sprecher Xavier Studer im Radio. Das Amt habe «rasch» die erforderlichen Massnahmen ergriffen.
Das Personal sei deshalb «umgehend informiert worden, aus Sicherheitsgründen zu Hause zu bleiben». Eine Evakuierung aus Vorsicht nach einem Problem mit der Brandmeldeanlage in einem Bundesgebäude sei «nicht alltäglich», stellt RTS auf seiner Website fest.
Laut Studer ist die Ursache der Störung, die seit Dienstag bekannt ist, auf den Ausfall eines «elektronischen Bauteils» zurückzuführen, das die Brandschutzsysteme steuert. «Wir sind weiterhin auf der Suche nach dem Ersatzteil, um das Problem beheben zu können», so der Sprecher weiter.
Gut 300 Mitarbeitende des BFS sind von der vorübergehenden «Störung» betroffen. Nach Angaben des Amtes sollte das Problem bis Ende Woche oder spätestens Anfang nächster Woche behoben sein.










