Debitkarte bleibt laut SNB das beliebteste Zahlungsmittel

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Zürich,

Bargeldlos bezahlen bleibt für die meisten Menschen zwar die bevorzugte Variante im Alltag. Dennoch wollen die meisten nicht auf Bargeld verzichten.

Debitkarte
Die Debitkarte bleibt in der Schweiz das beliebteste Zahlungsmittel. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Grossteil der Bevölkerung bevorzugt bargeldlose Zahlungsmittel.
  • Gleichzeitig bleibt Bargeld relevant, nur wenige fordern eine Abschaffung.
  • Gutverdiener und Junge zahlen deutlich seltener bar.

«Die Debitkarte bleibt das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel, gefolgt vom Bargeld und von Bezahl-Apps.» Das geht aus der jüngsten Zahlungsmittelumfrage der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hervor.

«Ein Grossteil der Bevölkerung, der Bargeld bei sich trägt, besitzt sowohl Debitkarten als auch Kreditkarten.»

Ausserdem verfüge der Grossteil der Bevölkerung über Bezahl-Apps, fasst der Bericht die Umfrageergebnisse zusammen.

Je nach Zahlungssituation und -zweck würden diese Zahlungsmittel unterschiedlich eingesetzt. «Trotz der Vielfalt an bargeldlosen Zahlungsmitteln wird Bargeld weiterhin regelmässig genutzt.»

Gutverdiener und Junge zahlen seltener bar

Dabei sei zu beobachten, dass Gutverdiener oder auch Jüngere deutlich seltener bar zahlen. Vielmehr variiert laut SNB die Wahl des Zahlungsmittels stark von den «soziodemographischen» Eigenschaften.

Bargeld komme vor allem dann zum Einsatz, wenn die Menschen bei kleineren Händlern einkaufen gehen.

Wie die Umfrage zeigt, hat sich der Anteil der Befragten, die Bargeld unverändert nutzen möchten, seit 2022 stetig erhöht.

Ein kleiner Teil der Befragten sprach sich für eine Abschaffung von Bargeld aus. Die zwei Prozent begründeten dies damit, dass sie keinen Mehrwert im Vergleich zu bargeldlosen Zahlungsmitteln sehen.

Rechnungen werden via Online-Banking beglichen

Derweil greifen die Menschen bei Zahlungen etwa in Onlineshops und in Apps vor allem zu Bezahl-Apps. Rechnungen wiederum würden via Online-Banking beglichen. Dies schliesst auch die Mobile-Banking-Apps ein.

Die SNB führt den Angaben nach die Zahlungsmittelumfrage bei Privatpersonen in der Schweiz seit 2024 jährlich durch.

Bezahlst du öfter bar oder mit Karte?

Die Verkürzung der Erhebungsintervalle müsse bei der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt werden. Denn bei einer jährlichen Durchführung sind kleinere Veränderungen zu erwarten als bei einer Durchführung in grösseren zeitlichen Abständen.

Für die aktuelle Umfrage seien rund 2000 Personen telefonisch oder per Online-Fragebogen zu ihrem Zahlungsverhalten befragt worden.

Kommentare

User #4467 (nicht angemeldet)

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