Stadt Zürich

    Dargebotene Hand Zürich mit neuem Anrufrekord

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Die Zahl der Anrufe und Chats bei der Dargebotenen Hand in Zürich erreichen 2023 neue Höchstwerte.

    sorgentelefon
    Anonym, kostenlos und stark gefragt: Das Sorgentelefon 143 berät Menschen mit den unterschiedlichsten Sorgen und Problemen. (Symbolbild) - Keystone

    Die Zahl der Anruferinnen und Anrufer bei der Dargebotenen Hand (Tel 143) in Zürich hat im vergangenen Jahr erneut zugenommen. Mit 33'141 Anrufen wurde 2023 das Rekordergebnis aus dem Vorjahr von 33'000 Anrufern leicht überschritten.

    Auch die Nachfrage nach der Chat-Beratung ist gross, wie aus den am Mittwoch publizierten Zahlen hervorgeht. Im Vergleich zum Vorjahr stieg sie um zehn Prozent auf 2385 Chats. Über diesen Kanal kommunizieren vorwiegend Hilfesuchende unter vierzig Jahren.

    Das eher jüngere Alter der Hilfesuchenden aber auch die Niederschwelligkeit des Beratungskanals wirken sich auf die Gesprächsthemen aus: Themen wie Suizidalität, Gewalt und Sexualität kommen in den Chats bis zu fünf Mal häufiger vor als am Telefon.

    Seit einem Jahr bietet die Dargebotene Hand Zürich auch Gespräche auf Englisch an. Dieses Angebot heisst «Heart2Heart». Im ersten Betriebsjahr fanden 1064 englische Hilfs-Gespräche statt.

    Mehr Männer nutzen englisches Angebot

    Auffallend dabei sei, dass der Männeranteil mit 36 Prozent dort deutlich höher ausfalle als bei der deutschen Linie. Die Anrufenden sind auch eher jünger als beim deutschsprachigen Angebot.

    Die meisten Hilfesuchenden wenden sich an die Telefonnummer 143, weil sie unter psychischen Problemen leiden. Pro Tag gibt es drei Anrufe, in denen es um Suizid geht. Diese Gespräche, wo Worte allenfalls über Leben und Tod entscheiden können, seien die belastendsten für die freiwilligen Mitarbeitenden.

    Neben psychischen Leiden bereitet der ganz normale Alltag vielen Anruferinnen und Anrufern Probleme. Vielen fehle ein soziales Netz. «Sie vermissen Menschen, mit denen sie das, was sie beschäftigt, teilen können», heisst es dazu im Jahresbericht.

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    Kommentare

    User #2184 (nicht angemeldet)

    Willkommen in der Schweiz, wo sich keiner um den anderen kümmert ausser, man hat einen Vorteil dabei. Das ist erst der Anfang.

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