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    Bundesrat Cassis sichert Pakistan Unterstützung der Schweiz zu

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    Genève,

    Unterstützung für Pakistan: Laut Bundesrat Ignazio Cassis will die Schweiz dem von Überschwemmungen schwer getroffenen Land helfen.

    Bundesrat Ignazio Cassis
    Bundesrat Ignazio Cassis spricht an einer Medienkonferenz. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweiz will Pakistan nach den Fluten weiter unterstützen.
    • Das hat Bundesrat Ignazio Cassis an der Uno-Geberkonferenz versichert.

    Bundesrat Ignazio Cassis hat Pakistan weitere Unterstützung der Schweiz nach den Überschwemmungen vom vergangenen Sommer zugesichert. Bern stehe weiterhin an der Seite des verwüsteten Landes, sagte er am Montag in Genf an der Uno-Geberkonferenz für Pakistan.

    Ohne einen neuen Beitrag anzukündigen, bekräftigte der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) den Willen der Schweiz, die internationalen finanziellen Anstrengungen zu unterstützen. Er lobte den von der pakistanischen Regierung als Modell vorgestellten Wiederaufbauplan.

    Cassis erinnerte daran, dass die Schweiz ein humanitäres Team für drei Monate in den Nordwesten des Landes entsandt hatte. Trotz der Schwierigkeiten habe die Infrastruktur wiederhergestellt werden können.

    Cassis: «Morgen sind vielleicht wir es»

    Im September hatte die Schweiz drei Millionen Franken für Nothilfe im Katastrophengebiet des südasiatischen Landes bereitgestellt, ausserdem im November 200'000 Franken der Hilfsorganisation Helvetas übergeben. Eine nationale Sammelaktion hatte weitere 5 Millionen Franken eingebracht.

    pakistan
    Ein Mann fährt im September in Karatschi in Pakistan mit einem Fahrzeug eine überflutete Strasse entlang. Die durch überlaufendes Abwasser gefluteten Strassen verursachen grosse Probleme. - -/PPI via ZUMA Press Wire/dpa

    Der Schweizer Aussenminister rief die internationale Gemeinschaft auf, den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken: «Morgen sind vielleicht wir es», die Hilfe brauchen, betonte er. Niemand sei sicher und es brauche eine globale Antwort.

    Nach Behördenangaben kamen bei den Überschwemmungen im August vergangenen Jahres in Pakistan mehr als 1700 Menschen ums Leben, acht Millionen mussten wegen der Fluten ihre Städte und Dörfer verlassen.

    Mehr als zwei Millionen Häuser, 13'000 Kilometer Strassen, fast 450 Brücken und mehr als 1,6 Millionen Hektaren Agrarland sowie Kliniken und Trinkwasserreservoirs wurden beschädigt oder zerstört.

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