Bundespräsidentin Sommaruga macht sich in Luzern Bild von Spitex

    Keystone-SDA
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    Luzern,

    Simonetta Sommaruga hat sich die Luzerner Spitex genauer angeschaut. Im Vergleich zu anderen Kantonen nimmt dieses Model eine Musterfunktion ein.

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    Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga an einer Medienkonferenz. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga informierte sich über das Luzerner Spitex-Modell.
    • Anders als in anderen Kantonen ist dort die Spitex bestens mit den Behörden vernetzt.
    • Neben der Gesundheit waren auch Tourismus und Kultur Themen des Austausches.

    Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga liess sich am Montag in Luzern über die Arbeit des Spitex Kantonalverbands in Zeiten der Coronapandemie informieren. Das habe ihr gezeigt, dass in diesem Land vieles möglich sei. Zwar sei die Situation trotz etwas weniger neuen Infektionsfällen nach wie vor ernst, sagte Sommaruga vor den Medien.

    Spitex
    Die Spitex nimmt eine wichtige Rolle in der Bekämpfung der Pandemie ein. - Keystone

    Nach dem Austausch mit den Spitex-Verantwortlichen sowie der Kantons- und Stadtregierung in Luzern habe sie festgestellt, dass vieles gut laufe. Die Spitex etwa leiste wichtige Arbeit in der Pandemie.

    Spitex wurde in Corona-Bekämpfung miteinbezogen

    Im Kanton Luzern ist die Spitex laut Präsident Jim Wolanin anders als in anderen Kantonen mit den Behörden bestens vernetzt. Man sei denn auch von Anfang an in die Bekämpfung des Virus miteinbezogen gewesen. Die Spitex-Mitarbeitenden seien erfahren im Umgang mit Viren.

    Auch deshalb habe man zusätzliche Aufgaben wie die Massentests in den Drive-in-Centern übernehmen können. Das Luzerner Spitex-Modell nimmt laut Wolanin eine Musterfunktion ein. Den Besuch der Bundespräsidentin bezeichnete er als Zeichen der Wertschätzung.

    «Es ist mehr als Applaus.» Auch Gesundheitsdirektor Guido Graf nannte den Beitrag der Spitex «enorm wichtig».

    Reibungen zwischen Bund und Kantonen

    Bundespräsidentin Sommaruga sprach auch die Situation in den Zentralschweizer Spitälern an. Diese hätten die Situation im Griff, man habe viel gelernt aus der ersten Welle.

    Luzern Tourismus corona
    Leere Restaurants während der Corona-Pandemie in Luzern. - Keystone

    Gegenüber der Kritik einiger Spitäler an Bundesrat Alain Berset in Bezug auf die Bettenkapazitäten auf Intensivstationen sagte sie: Es habe zwischen Bund und Kantonen auch Reibungen gegeben. Man könne aber darüber sprechen.

    Neben der Gesundheitssituation waren beim Austausch mit der Bundespräsidentin in Luzern auch Tourismus und Kultur ein Thema. Der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli (SP) sagte, Bund und Kanton hätten eine sehr gute Unterstützung geleistet im Bereich Kultur. «Es ist wichtig, dass diese Hilfen auch in nächster Zeit weitergeführt werden könne.» Er habe bei Sommarugas Besuch dafür viel Verständnis gespürt.

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