Bund will sechsmal mehr Solarstrom auf seinen Gebäuden gewinnen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bund möchte mehr Strom aus der Energie der Sonne generieren. Darum sollen alle geeigneten Gebäude mit Solarzellen ausgestattet werden.

    Bund Solarzellen
    Auf allen geeigneten Gebäuden des Bundes sollen bis ins Jahr 2034 Solarzellen installiert werden. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bis 2034 sollen alle geeigneten Gebäude des Bundes über Solarzellen verfügen.
    • Damit sollen künftig 87 statt 13 Gigawattstunden aus Sonnenenergie gewonnen werden.
    • Die Kosten für das Vorhaben werden auf 143,4 Millionen Franken geschätzt.

    Bis ins Jahr 2034 sollen auf allen geeigneten Gebäuden des Bundes Solarzellen installiert werden. Mit der Fotovoltaik-Offensive will der Bund künftig 87 statt 13 Gigawattstunden Energie aus der Sonne gewinnen – also knapp das Sechsfache.

    Damit wird die Autonomie der Immobilien des Bundes im Strombereich erhöht, wie der Bundesrat in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht schreibt.

    Die umfangreichere Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen trage zu einer sichereren Stromversorgung bei.

    Solarzellen
    Solarzellen zur Produktion elektrischen Stroms. - Unsplash

    Den Stein ins Rollen gebracht hatte das Parlament mit zwei überwiesenen Motionen. Die beiden Vorstösse fordern einen Investitionsplan, um bis in zwölf Jahren alle geeigneten Dach- und Fassadenflächen der Bundesverwaltung mit Fotovoltaikanlagen auszurüsten.

    Kosten belaufen sich auf mindestens 140 Millionen Franken

    Die Kosten für die Installationen werden auf 143,4 Millionen Franken geschätzt. Allfällige zusätzliche Investitionen, wie zum Beispiel für Dachsanierungen, sind darin nicht berücksichtigt.

    Für den Ausbau der Fotovoltaik sind zusätzlich zu den Dach- und Fassadenflächen weitere Flächen zu prüfen, wie der Bundesrat schreibt. Er nennt dabei beispielsweise Lärmschutzwände, bestehende Überdeckungen, Carports oder Zäune.

    Verantwortlich für die Umsetzung der Solaroffensive sind die Bau- und Liegenschaftsorgane des Bundes (BLO) und das Bundesamt für Strassen Astra. Der Bund will mit einem Online-Monitor den Ausbaustand regelmässig dokumentieren.

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