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Wetter: Bund weitet höchste Regen-Warnstufe aus

Nicola Aerschmann
Nicola Aerschmann, Keystone-SDA

Bern,

Stürmisches Wetter in der Schweiz: In zwei Walliser Regionen gilt seit gestern Dienstag die höchste Regenwarnstufe 5. Nun kommt ein weiteres Gebiet hinzu.

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Die Unwetter-Karte vom Mittwochnachmittag. - MeteoSchweiz

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Wallis gilt an bestimmten Orten die höchste Regenwarnstufe.
  • Das bedeutet «sehr grosse Gefahr», es drohen Überschwemmungen oder Murgänge.

Auf die Schweiz kommen heftige Unwetter zu. Bereits gestern Dienstag warnte der Bund im südlichen Simplongebiet sowie im oberen Saastal vor «sehr grosser Gefahr» durch Regen. Jetzt kommt mit dem nördlichen Simplongebiet plus Binntal ein weiteres Gebiet hinzu.

Dort rechnen die Meteorologen bis Donnerstagabend mit Niederschlägen zwischen 150 und 250 Millimetern. Die Neuschneemengen oberhalb 2000 Metern erreichen 60 bis 120 Zentimeter, lokal bis 150 Zentimeter.

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Vielerorts drohen demnach Überschwemmungen, warnt «MeteoSchweiz» auf seiner Seite. Es könnte zu einem «extremen Anstieg der Wasserpegel von Flüssen und Seen» kommen, heisst es. Auch Hangrutschungen und Murgänge sind «sehr wahrscheinlich».

Die Warnung gilt Stand jetzt bis morgen Gründonnerstag um 18 Uhr.

Wetter bringt «grosse» oder «erhebliche» Gefahr in weiteren Gebieten

In anderen Walliser Regionen gilt wegen des Regens zudem Warnstufe 4 («grosse Gefahr») oder Warnstufe 3 («erhebliche Gefahr»). Die Stufe 3 gilt beispielsweise auch im Berner Oberland.

In den Regionen mit einer Warnung der Stufe 4 werden Niederschläge zwischen 80 und 150 mm Regen und oberhalb von 1500 Metern 40 bis 60 Zentimeter Neuschnee erwartet.

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Eine Person schützt sich mit einem Schirm gegen regnerisches Wetter. (Symbolbild) - Keystone

In den übrigen Warnregionen mit der Stufe 3 im Wallis, im Berner und Urner Oberland dürften die Niederschläge ähnlich stark ausfallen.

Warnstufe 2, was «mässige Gefahr» bedeutet, gilt derweil in anderen Schweizer Regionen. Unter anderem im Tessin, wo für die Ostertage ohnehin schlechtes Wetter angesagt ist.

Das Tessin und das Misox bleiben laut Meteoschweiz, dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, aber am Rande von den Unwettern betroffen.

Kommentare

User #5231 (nicht angemeldet)

Und die Skeptis drehen durch .LOL

User #3043 (nicht angemeldet)

alle jahre die gleiche leiher.

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