Bund warnt vor erneuter Hitzewelle in weiten Teilen des Landes

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Bern,

Die Schweiz erwartet erneut eine Hitzewelle. Im Süden hat sie bereits begonnen, ab Dienstag folgen der Norden und Westen mit Temperaturen von bis zu 35 Grad. Davor warnt das Bundesamt für Meteorologie (Meteoschweiz) am Montag in seinem Naturgefahrenbulletin.

Die Schweiz erwartet erneut eine Hitzewelle. Im Süden hat sie bereits begonnen. (Archivbild)
Die Schweiz erwartet erneut eine Hitzewelle. Im Süden hat sie bereits begonnen. (Archivbild) - KEYSTONE/SAMUEL GOLAY

Nördlich der Alpen wird die Hitzewelle ab Dienstag erwartet, zunächst in der Nordwestschweiz und im westlichen Flachland. Die übrigen Niederungen der Alpennordseite dürften voraussichtlich ab Donnerstag betroffen sein, wie es weiter hiess.

Die Warnungen im Bereich der Gefahrenstufe 3 gelten vorläufig bis mindestens Montag, den 13. Juli. Mögliche Gewitter zwischen Freitag und Sonntag könnten die Hitze laut den Meteorologinnen und Meteorologen nur vorübergehend abschwächen.

Die Tiefsttemperaturen in der Nacht sollen je nach Region zwischen 15 und 23 Grad liegen. In städtischen Gebieten wird es nachts aufgrund der langsameren Wärmeabstrahlung derweil wärmer bleiben.

Auf der Alpensüdseite sind die hohen Temperaturen bereits seit Sonntag spürbar. Dort liegen die Höchstwerte zwischen 31 und 34 Grad, in einigen Tälern des Mittel- und Nordtessins lokal sogar höher. In Locarno TI wurde gar der Tagesrekord für einen 5. Juli geknackt: 34 Grad wurden in der Stadt am Lago Maggiore gemessen. Der alte Rekord lag bei 33,6 Grad und wurde im Jahr 1952 gemessen.

Meteoschweiz warnt auf der Gefahrenstufe 3 vor einem erheblichen Risiko für Kreislaufbeschwerden und vor körperlichem Unwohlsein. Es wird empfohlen, mindestens 1,5 Liter pro Tag zu trinken, am besten ungesüsste und alkoholfreie Getränke. Körperliche Anstrengungen zur heissesten Tageszeit sollen vermieden werden. Ebenso sollen keine Personen oder Tiere in geparkten Autos zurückgelassen werden.

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Kommentare

User #5971 (nicht angemeldet)

Ja echt, man sollte nie mehr warnen! Ist echt blöd, ich gerade dann immer in Panik und rege mich dann nochmals auf, wenn es dann 0.5° weniger ist als vorhergesagt.

User #6362 (nicht angemeldet)

Anstatt sich auf immer neue Warnungen zu beschränken, wäre es für die Bevölkerung deutlich hilfreicher, wenn ältere Menschen und Kinder wirksam geschützt würden – etwa durch kühlbare Aufenthaltsräume wie in Frankreich oder den USA –, denn während andere Länder konkrete Hitzeschutzmassnahmen anbieten, bleibt die Schweiz bislang weitgehend bei Appellen und Warnhinweisen stehen.

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