Bund, Kantone und Gemeinden wollen gegen Radikalisierung vorgehen
Bund, Kantone und Gemeinden wollen Extremismus und Radikalisierung vorbeugen. Dazu bekennen sie sich in einer neuen Charta.

Wer bemerkt, dass eine Person im persönlichen Umfeld durch Radikalisierung gefährdet ist, soll zudem praktische Hilfestellungen erhalten.
Verabschiedet wurde die Charta gegen Radikalisierung und Extremismus vom Sicherheitsverbund Schweiz (SVS). Am Freitag stellten Justizminister Beat Jans und Vertreterinnen und Vertreter von Kantonen und Gemeinden sie in Bern den Medien vor. Diese wendet sich unter anderem an Eltern, Lehrpersonen, aber auch Vereine und Institutionen.
Seit 2023 steige die Zahl der Jugendlichen, die sich radikalisierten, in der Schweiz und anderen Ländern Europas, schrieb das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) zur Charta. Nicht immer gehe es um Islamismus. Zum Beispiel auch in der Incel-Bewegung, die zu Frauenhass anstachle, radikalisierten sich junge Männer.
In der Schweiz kam es in den letzten Jahren wiederholt zu jihadistisch motivierten Gewalttaten, zuletzt im vergangenen Frühling in Winterthur.






