Böllerwurf in Churer Schulhaus wird mit Arbeitsleistung bestraft
Ein damaliger Oberstufenschüler hat im Churer Giacometti-Schulhaus im Februar 2025 einen Böller gezündet. Zwei Schülerinnen erlitten leichte Brandverletzungen, bei weiteren 44 Schulkindern wurde durch die Detonation das Gehör beeinträchtigt. Nun hat die Bündner Jugendanwaltschaft die Untersuchungen abgeschlossen.

Der damals 15-jährige Schüler wurde gemäss Staatsanwaltschaft Graubünden unter anderem wegen Gefährdung durch Sprengstoffe, mehrfacher einfacher Körperverletzung, Tätlichkeiten und Sachbeschädigung schuldig gesprochen und dafür mit einer Arbeitsleistung sanktioniert.
Die Medienstelle der Staatsanwaltschaft bestätigt damit gegenüber Keystone-SDA eine entsprechende Meldung des italienischsprachigen Radio und Fernsehen RSI. Der Strafbefehl wurde am 12. Juni ausgestellt und ist rechtskräftig.
Der Schüler zündete an einem Schultag im Februar 2025 nach der Vormittagspause im Treppenaufgang einen illegalen Böller.
Rettungsteams versorgten die Kinder zunächst notfallmedizinisch, bevor sie im Kantonsspital und in umliegenden Artpraxen weiter behandelt wurden. Auch der schulpsychologische Dienst stand im Einsatz.






