Bis zu einem Meter im Wallis: Bund warnt vor Neuschneemengen

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    Der Wetterdienst des Bundes Meteoschweiz hat für mehrere Regionen eine Warnung der Stufe 3 von 5 herausgegeben.

    Starker Schneefall Anfang Dezember 2020 in St. Moritz GR. (Archivbild)
    Starker Schneefall Anfang Dezember 2020 in St. Moritz GR. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ab Dienstag werden in der Schweiz erhebliche Mengen Neuschnee erwartet.
    • Im Wallis könnte es in den nächsten Tagen bis zu einem Meter Neuschnee geben.

    In der Schweiz werden ab Dienstag im Flachland und in den Bergen erhebliche Mengen an Neuschnee erwartet. Der Wetterdienst des Bundes Meteoschweiz hat für mehrere Regionen eine Warnung der Stufe 3 von 5 herausgegeben.

    Im westlichen Jura, im westlichen Mittelland und an den Waadtländer Voralpen würden zwischen Dienstagvormittag und Dienstagabend 7 bis 15 Zentimeter Neuschnee bis in die Niederungen erwartet, teilte das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie am Montag mit.

    Zwischen Dienstagmittag und Donnerstagabend könnte es den Angaben zufolge am Alpennordhang sowie im Wallis oberhalb von 1000 bis 1500 Metern Neuschneemengen von 70 bis 110 Zentimeter geben. Begleitet werden die Schneefälle demnach von starkem bis stürmischem Wind.

    Grund für den Schnee ist laut Meteoschweiz eine starke nordwestliche Höhenströmung. Mit ihr fliesst wiederholt feuchte und zeitweise etwas weniger kalte Polarluft zum Alpennordhang und staut sich dort.

    Mit dem Neuschnee steigt auch die Lawinengefahr an. Am Montag herrschte verbreitet noch mässige Gefahr, wie das Institut für Schnee-und Lawinenforschung (WSL) mitteilte. Auf Mittwoch steige die Lawinengefahr aber in allen Gebieten der Schweiz markant an. Neu- und Triebschnee würden verbreitet auf eine sehr ungünstige Oberfläche abgelagert, hiess es.

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