Cristiano Ronaldo

Biel BE: Mann lauert an Schule und lockt Kind an

Redaktion
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Biel/Bienne,

Schreckmoment für einen Jungen und seine Mutter in Biel BE: Ein Mann gibt sich als Cristiano Ronaldo aus und will das Kind so anlocken. Er wurde festgenommen.

cristiano ronaldo
Cristiano Ronaldo in Biel BE bei einem Schulgebäude? Auf diese Behauptung eines fremden Mannes fielen zwei Jungs nicht herein. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein fremder Mann versuchte an einer Bieler Schule, einen Jungen mit Bonbons anzulocken.
  • «Jemand hat versucht, ihn zu entführen», sagt die Mutter des Kindes.
  • Der Täter gab sich (wohl wenig glaubwürdig) als Cristiano Ronaldo aus.
  • Er wurde festgenommen.

Der Vorfall spielte sich am frühen Dienstagabend beim Dufour-Schulhaus in Biel BE ab. Ein Mann soll versucht haben, einen Jungen mit Bonbons anzulocken.

«Jemand hat versucht, ihn zu entführen», berichtet die Mutter gegenüber «Ajour». Diese war zu dieser Zeit mit ihrem Kind auf dem Schulhof.

dufour schulhaus biel
Das Dufour-Schulhaus in Biel BE. - Stadt Biel

Der Sohn sei plötzlich «in Panik und unter Tränen» auf sie zu gerannt, wie sie sagt. Ein Mann sei vor dem Tor gestanden und habe ihn angesprochen. Der Junge sollte mitkommen, mit Süssigkeiten habe er versucht, dies zu erreichen. Ebenso habe er dem Kind erzählt, er sei Cristiano Ronaldo.

«Aber ich wusste, dass er es nicht war», erzählt der Junge. Danach versuchte es der Mann nochmal. Diesmal sprach er einen anderen, etwas älteren Jungen an. Diesem erzählte er, Cristiano Ronaldo befinde sich in seinem Auto.

Hast du schon mal Seltsames in der Nähe einer Schule beobachtet?

Das ältere Kind sollte den Jungen zu dem Mann bringen. Auf Nachfrage verneinte der Jüngere jedoch, ihn zu kennen. Daraufhin hätten beide Buben geschrien. «Sie haben sehr gut reagiert», findet die Mutter.

Polizei nimmt den Mann fest

Wie «Ajour» unter Berufung auf die Berner Kantonspolizei schreibt, wurde der Mann festgenommen. Diese war sowieso bereits wegen eines anderen Vorfalls auf dem Weg zu der Schule, heisst es in dem Bericht.

Man nehme solche Fälle sehr ernst, erklärt Mediensprecherin Chiara Bovigny. Dem Beschuldigten könnte nun beispielsweise ein Rayonverbot rund um Schulen blühen, so die Kapo-Sprecherin.

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