Die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis haben eine schlechte Wintersaison hinter sich. Es resultieren rote Zahlen.
Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis
Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bergbahnen in Engelberg haben stark unter der Corona-Pandemie gelitten.
  • Die Zahlen für das erste Halbjahr und die Wintersaison sind stark im roten Bereich.
  • Auch in der Zukunft sehen die Titlis Bergbahnen keine rasche Erholung für den Tourismus.

Aufgrund der Corona-Pandemie gab es für die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis einen starken Rückgang an Gästen und Besuchern. Und mit den fehlenden Gästen fehlt auch der Ertrag der Bergbahnen. Rund 25 Prozent weniger Gäste als im Vorjahr nutzen die Bergbahnen von November 2020 bis April 2021. Verglichen mit dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre waren es sogar 40 Prozent weniger Gäste, wie «AWP» schreibt.

Internationale Touristen fehlten

Es fehlten hauptsächlich die internationalen Touristen. Aber auch die Schliessung der Anlagen über die Festtage, den umsatzstärksten Tage des Jahres, riss ein Loch in die Kasse.

Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis
Die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis hoffen nun auf einen guten Sommer. (Archivbild) - sda

Der Ertrag halbierte sich im Vergleich zur Saison vor der Corona-Pandemie auf rund 12 Millionen Franken. Die Gastro- und Hotelbranche mussten sogar noch mehr Rückgänge hinnehmen. Die Erträge brachen dort sogar um zwei Drittel ein.

Senkung der Fixkosten reichte nicht

Zwar konnten die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis ihre Fixkosten und ihren Aufwand um rund 20 Prozent kürzen, doch dies reichte nicht aus. Trotz der Sparmassnahmen resultierte im ersten Halbjahr ein Reinverlust von 7,3 Millionen Franken. In der Saison 2019/2020 wurde ein Reinverlust von 19,6 Millionen Franken verbucht.

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Die Titlis-Bahnen schrieben im Winterhalbjahr rote Zahlen. - Keystone

Bei Prognosen für die Zukunft ist man bei den Titlis Bergbahnen vorsichtig. Wie aus dem Halbjahresbericht zu entnehmen ist, rechnet man nicht mit einer raschen Erholung des internationalen Tourismus. Eine Normalisierung sei noch weit entfernt.

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