16. Beschuldigter: Ex-Sicherheitschef von Crans-Montana wird befragt

    Keystone-SDA
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    Crans-Montana,

    Eine weitere Person gerät ins Visier der Ermittlungen rund um die Brandkatastrophe in Crans-Montana. Es handelt sich um einen weiteren Ex-Gemeindemitarbeiter.

    Crans-Montana Brand Le Constellation
    Sechs Monate nach dem tödlichen Brand sind am Donnerstag, dem 9. Juli 2026, am Eingang der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana, Schweiz, Porträts der jungen Opfer ausgestellt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem Inferno von Crans-Montana ermittelt die Walliser Staatsanwaltschaft gegen eine 16. Person.
    • Der Beschuldigte war von 2017 bis 2020 für die Sicherheit der Gemeinde verantwortlich.
    • Der Ex-Gemeindemitarbeiter wird im September vernommen.

    Die Walliser Staatsanwaltschaft hat die Liste der Beschuldigten im Fall der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS erweitert. Der Gemeinderat, der zwischen 2017 und 2020 für die Sicherheit der Gemeinde zuständig war, ist mittlerweile der 16. Beschuldigte in diesem Fall.

    Vor seiner politischen Amtszeit hatte der Mann von 2008 bis 2014 die Leitung der Feuerwehr von Crans-Montana inne. Der neue Beschuldigte wird am kommenden 29. September in Sitten vernommen.

    Crans-Montana
    Die Brandkatastrophe in Crans-Montana ist achteinhalb Monate her. - keystone

    Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Dienstag auf Anfrage von Keystone-SDA eine entsprechende Meldung des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS.

    Morettis werden erneut vorgeladen

    Die Staatsanwaltschaft hat zudem beschlossen, die Betreiber der Bar «Le Constellation», Jacques und Jessica Moretti, am 26. Oktober und am 2. Dezember erneut vorzuladen.

    Wie bereits im Juni wird das Ehepaar Moretti gleichzeitig und in direkter Gegenüberstellung vom zuständigen Staatsanwaltsteam vernommen.

    Im Fall der Brandkatastrophe von Crans-Montana müssen sich alle Beschuldigten wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung verantworten. Bei dem Drama in der Silvesternacht kamen 41 Menschen ums Leben und über hundert wurden verletzt.

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    Kommentare

    User #2325 (nicht angemeldet)

    Es wäre an der Zeit, dass Italien eine Reisewarnung für eine Reise ins Wallis ausspricht. Italienische Bürger sind im Wallis nicht sicher, geschweige dann funktioniert dort die Gerichtsbarkeit...

    User #3660 (nicht angemeldet)

    Momoll, da geht was. Und die Morettis dürfen im Oktober und Dezember nochmals antraben. Schlag auf Schlag, in rasendem Tempo macht die Staatsanwaltschaft vorwärts. Wie heisst es beim Bier Valaisanne: das mim Schaf.

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