Bei Bakery Bakery wird man nicht mehr nach Trinkgeld gefragt
Eine Seniorin zahlte versehentlich 1612 Franken Trinkgeld. Bakery Bakery zieht daraus Konsequenzen und schränkt die Trinkgeldabfrage am Terminal stark ein.

Das Wichtigste in Kürze
- Wegen eines Missverständnisses bezahlte eine Seniorin bei Bakery Bakery 1612 Franken für einen Nussgipfel.
- Der Vorfall konnte geklärt werden und Bakery Bakery zieht daraus Konsequenzen.
- Die Bäckerei limitiert Trinkgeldabfragen am Terminal auf Filialen mit Sitzplätzen und setzt jetzt auf Trinkgeldgläser.
Ein Nussgipfel für 1612 Franken?
Ein teures Stück Lebensqualität für eine Seniorin, die Mitte September bei Bakery Bakery in Winterthur einkauft.
Beim Bezahlen tippt sie am Terminal aus Versehen ihren PIN dort ein, wo eigentlich die Trinkgeld-Summe eingegeben werden sollte.
Ein teures Missverständnis: Statt eines kleinen Trinkgelds werden 1612 Franken abgebucht.
Die Geschichte konnte inzwischen geklärt werden. Und die Seniorin erhielt ihr Geld zurück, wie der «Beobachter» berichtete.
Der Vorfall hat bei Bakery Bakery dennoch Konsequenzen.
Bislang konnten Kundinnen und Kunden in einigen Filialen am Kartenterminal ein Trinkgeld geben – prozentual oder als frei wählbaren Betrag.
Diese Funktion wurde nun deutlich eingeschränkt.
Trinkgeld nur noch in bar
In stark frequentierten Filialen, etwa in der neuen Filiale am Bahnhof Bern, gab es ohnehin nie eine Trinkgeldabfrage am Terminal.
In Winterthur, Basel und am Bollwerk in Bern war sie bisher möglich. Dies erklärt Bakery Bakery auf Anfrage gegenüber Nau.ch.
Aufgrund des aktuellen Vorfalls sowie einer steigenden Kundenzahl zieht Bakery Bakery die Konsequenzen: Trinkgeld per Kartenzahlung soll künftig nur noch in Quartierfilialen angeboten werden, die Sitzplätze haben und ein Brunch-Angebot führen.
Wer dem Team trotzdem etwas zugutekommen lassen möchte, kann weiterhin Bargeld in ein Trinkgeldglas werfen.
Wobei auch hier der Wurm drin ist: Die Gläser werden laut Bakery Bakery immer wieder geklaut.













