Im Jahr 1998 wurde René Osterwalder wegen Mordes und weiteren Delikten verurteilt. Einmal mehr fordert dieser seine Entlassung.
Femizid
Das Urteil im Femizid steht noch aus. (Symbolbild) - pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • 1998 wurde René Osterwalder wegen zahlreichen Delitkten verurteilt.
  • Unter anderem wegen Mord und Kindesmissbrauch.
  • Nun fordert er einmal mehr seine Entlassung aus der Verwahrung.

René Osterwalder kämpft einmal mehr um seine Entlassung aus der Verwahrung. Dies nachdem der Baby-Quäler 1998 wegen versuchten Mordes und weiterer Delikte verurteilt wurde.

Vor dem Verwaltungsgericht Zürich hat er nun einen Teilsieg errungen. Sein Gesuch darf gemäss Urteil nicht einfach abgelehnt werden. Zuerst soll ein neues Gutachten zur Gefährlichkeit von Osterwalder angefertigt werden.

Wegen Kindermissbrauch verhaftet

Osterwalders Taten erschütterten in den 1990er-Jahren die Schweiz. Ab 1992 quälte und missbrauchte er mehrere Kinder, darunter zwei Mädchen im Babyalter. 1993 wurde er in Amsterdam verhaftet und später an die Schweiz ausgeliefert.

1998 wurde Osterwalder unter anderem wegen mehrfachen versuchten Mordes und mehrfacher schwerer Körperverletzung verurteilt. Dazu kamen noch mehrfache sexuelle Handlungen mit Kindern und mehrfache Schändung. Das Strafmass lautete 17 Jahre Zuchthaus, zusätzlich wurde die Verwahrung angeordnet.