Aufgepasst! Gift-Raupe in Lenzburg AG entdeckt

    Adrian Oberer
    Adrian Oberer

    Lenzburg,

    In Lenzburg sind an mehreren Orten Eichenprozessionsspinner festgestellt worden. Die Bevölkerung ist zur Vorsicht aufgerufen – besonders in der Nähe von Eichen.

    eichenprozessionsspinner
    Besonders bei den Raupen ist Vorsicht geboten, Hautkontakt gilt es zu vermeiden. - zVg

    Der Werkhof und die Forstdienste haben bei gezielten Kontrollen an mehreren Orten in Lenzburg Eichenprozessionsspinner entdeckt – sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Waldes. Dies teilt die Stadt Lenzburg in einer Medienmitteilung mit.

    Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, in der Nähe von Eichen vorsichtig zu sein und weder Raupen noch Gespinstnester zu berühren.

    Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter. Problematisch seien vor allem seine Raupen: Deren feine Brennhaare können bei Menschen Hautreizungen, Juckreiz und in schweren Fällen auch Atembeschwerden oder allergische Reaktionen auslösen.

    Auch für Hunde können die Raupen gefährlich werden.

    eichenprozessionsspinner
    Die Bevölkerung wird gebeten, in der Nähe von Eichen vorsichtig zu sein und weder Raupen noch Gespinstnester zu berühren. - zVg

    Eine generelle Bekämpfung ist nicht möglich, hält die Stadt fest. In der Nähe von Spiel- und Rastplätzen würden gesichtete Nester, wenn möglich, entfernt.

    Gleichzeitig weist die Stadt darauf hin, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht alle Nester gefunden oder mit den vorhandenen Mitteln bekämpft werden können.

    Wer ein Raupennest entdeckt, soll dieses melden: im Siedlungsgebiet dem Werkhof unter 062 886 45 85, im Wald den Forstdiensten Lenzia unter 079 346 42 71.

    Bist du schon mal diesem Tier beziehungsweise dessen Raupen begegnet?

    Nach einem Kontakt mit den Brennhaaren sollten Haut und Kopfhaare sofort gründlich mit Wasser abgespült werden. Bei schweren Symptomen empfiehlt die Stadt, einen Arzt aufzusuchen.

    Hundehalterinnen und Hundehalter sollen besonders auf starken Speichelfluss, Schwellungen im Maul- und Gesichtsbereich sowie Atembeschwerden achten und bei Verdacht umgehend einen Tierarzt kontaktieren.

    Hinweis

    Dieser Artikel ist zuerst in den «Lenzburger Nachrichten» erschienen.

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    Kommentare

    User #5624 (nicht angemeldet)

    Das ist ja drollig! Ihr könnt ja froh sein, dass ihr nicht in Australien lebt! Da würdet ihr euch noch kugeln wegen den paar Räupchen!

    User #3496 (nicht angemeldet)

    In unserer Gemeinde im Kanton Waadt sind alle 26 Bäume voll, und ich meine wirklich voll, die ganzen Baumstämme dick umhüllt mit Raupennestern, und es wird NICHTS dagegen unternommen!

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