Atupri gewinnt Kunden dazu und steigert die Prämieneinnahmen
Der Krankenversicherer Atupri hat im vergangenen Jahr den Kundenstamm ausgeweitet und die Prämieneinnahmen deutlich gesteigert.

Der Gewinn ging zurück, primär aufgrund des tieferen Anlageergebnisses.
Das Prämienvolumen kletterte 2025 auch dank der guten Nachfrage nach Zusatzversicherungen um 17 Prozent auf 904,8 Millionen Franken, wie die Gruppe am Mittwoch mitteilte. Auf der Gegenseite kletterten auch die ausbezahlten Leistungen in die Höhe, und zwar um 9,3 Prozent auf 788,8 Millionen.
Der Betriebsaufwand nahm um 2,4 Prozent auf 68,9 Millionen Franken zu, sank pro versicherte Person aber um 9,2 Prozent auf 339 Franken. Dazu beigetragen hätten Effizienzmassnahmen, hiess es. Unter dem Strich verblieb ein gegenüber dem Vorjahr um gut ein Drittel tieferer Gewinn von 18,5 Millionen.
Per 1. Januar 2026 zählte Atupri insgesamt 211'506 Versicherte. Das entspricht auf Jahressicht einem Anstieg von 5,5 Prozent. In der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) allein legte die Zahl der Versicherten um 6,4 Prozent auf 184'511 zu.
Besonders erfolgreich habe sich die Nachfrage nach dem HMO-Modell (Health Maintenance Organisation) entwickelt. Da legte die Versichertenzahl um beinahe ein Drittel zu. Bei diesem günstigeren Modell wenden sich die Versicherten im Krankheitsfall zuerst an eine mit Atupri vereinbarte HMO-Praxis.






