Winterthur

    Ärger wegen «trostloser Bepflanzung» in Winterthur

    Die eintönige Bepflanzung vor dem Stadthaus in Winterthur sorgt für rote Köpfe. Laut den Behörden hat das einen bestimmten Grund.

    Stadthaus Winterthur
    Die Bepflanzung rund um das Stadthaus in Winterthur gibt zu reden. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Bepflanzung vor dem Stadthaus in Winterthur sorgt für Diskussionen.
    • Statt bunter Blumenpracht spriesst es in den Rabatten lediglich grün.
    • Die Kritik kommt für den Stadtrat wenig überraschend.

    So ehrwürdig wie das Stadthaus, so war in den vergangenen Jahren auch die Bepflanzung vor dem architektonischen Meisterwerk. «Ein Aushängeschild der Gartenstadt Winterthur», findet Angela Heuser zur Flora.

    Sind dir optisch ansprechende Bepflanzungen im öffentlichen Raum wichtig?

    Die Bürgerin von Winterthur besucht regelmässig Konzerte des Musikkollegiums im Stadthaus. Doch anders als bei der Musik bereitet ihr das Bild vor dem Stadthaus keine Freude.

    Statt bunter Blumenpracht spriesst es in den Rabatten lediglich grün. «Wird jetzt gespart oder was ist der Grund dieser trostlosen Bepflanzung, welche überhaupt nicht vor ein Stadthaus gehört?», so Heuser.

    Pflanzen
    So sieht ein Blick in die Rabatte vor dem Stadthaus aktuell aus. - Winterthurer Zeitung / Sandro Portmann

    Sie wünscht sich die alte Blumenlandschaft zurück. «Das Stadthaus ist für mich ein Aushängeschild der Stadt, die von vielen Besuchern aus der Schweiz und dem Ausland fotografiert wird und als Erinnerung viel Beachtung findet», sagt Heuser.

    Die Kritik kommt für Stadtrat Stefan Fritschi nicht überraschend. Mit der Umstellung auf eine mehrjährige Bepflanzung (früher wurden die Rabatten zweimal im Jahr bepflanzt) habe er damit gerechnet, wie er auf Anfrage sagt.

    Winterthur
    Von September bis November könnte die Bepflanzung so aussehen. - Winterthurer Zeitung

    «Die repräsentative Fläche soll einen ganzjährigen hohen Zierwert bieten. Dafür wird auf eine Mischung aus Zierstauden gesetzt, die mit einheimischen Stauden ergänzt wird. Die Neugestaltung der Rabatten entspricht der Strategie von Stadtgrün, ansprechende Gestaltung und Senkung des Ressourcenverbrauchs optimal miteinander zu vereinen», so Fritschi.

    So würde weniger Wasser verbraucht und die Dünge- und Pflanzenschutzmassnahmen fallen weg. Ein wenig bunter wird es dennoch.

    Dieser Artikel ist zuerst in der «Winterthurer Zeitung» erschienen.

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    Kommentare

    User #5313 (nicht angemeldet)

    Ist ja soooo wichtig das es super schön da aussiet, das geld könnte man auch von anfan an besser verwenden, aber würde schon gern wissen wo das gesparte geld wirklich hingeht, sicher wieder für das eigen it projekt vom bundesrat anstatt für die befölkerung.

    User #6401 (nicht angemeldet)

    Trostlos wie die Linke Politik - wehn wunderts...??

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