Ende April wurden im Thurgau ein Kalb und ein Schaf gerissen. DNA-Analysen zeigen jetzt: Ein Wolf war es nicht. Viele Fragen bleiben.
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Im Kanton Thurgau gab es mehrere Hinweise für die Anwesenheit eines Wolfs (Symbolbild). - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Thurgau treibt gemäss einer DNA-Analyse doch kein Wolf sein Unwesen.
  • Was Ende April ein Kalb und ein Schaf gerissen hat, ist aber weiterhin unklar.

Ende April beziehungsweise Anfang Mai 2022 wurden bei Oberwangen TG ein Kalb und ein Schaf mutmasslich durch ein grosses Raubtier getötet. Die vertieften Abklärungen und DNA-Analysen bestätigten den Wolf als Verursacher nicht.

Die vertieften Abklärungen der vor Ort gefundenen Spuren, Untersuchungen am Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin (FIWI) in Bern und DNA-Analysen am Laboratoire de Biologie de la Conservation de l'Université de Lausanne konnten nun aber den Verdacht auf einen Wolf als Verursacher nicht bestätigen, wie die Thurgauer Jagd- und Fischereiverwaltung am Donnerstag mitteilte.

Eine in der Nähe des Schafes gefundene Spur habe zweifelsfrei Wolfshunden zugeordnet werden können. «Diese hatten aber nichts mit den Ereignissen zu tun», schreibt der Kanton weiter. Die Herkunft eines Bildes von einem Wolf, das in den Sozialen Medien zirkulierte, habe nicht verifiziert werden können.

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