Stadt Zürich

    Anfang 2026 beginnen Windmessungen in drei Zürcher Gemeinden

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    In Wiesendangen, Rickenbach und Ossingen starten Anfang 2026 die Windmessungen für mögliche Windkraftanlagen. Sie dauern mindestens ein Jahr.

    Die Netzagentur verzeichnet derzeit einen Boom bei der Genehmigung neuer Windenergieanlagen an Land. (Symbolbild)
    Zürich plant den Bau von Windkraftanlagen. Die Messungen beginnen 2026. (Symbolbild) - Hauke-Christian Dittrich/dpa

    In den Gemeinden Wiesendangen, Rickenbach und Ossingen beginnen Anfang 2026 die Windmessungen für den Bau von Windkraftanlagen. Die Messungen dauern mindestens ein Jahr.

    Die Windmessmasten werden voraussichtlich Anfang 2026 aufgestellt, wie «Zürich Wind» am Donnerstag mitteilte. Erfasst werden Daten zu Windverhältnissen und Fledermausaktivitäten.

    Die Daten sollen Aufschluss darüber geben, ob es an den Standorten genug windet, damit sich der Bau von Windkraftanlagen lohnt.

    Ist dies der Fall sein, soll in einem nächsten Schritt eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung in Auftrag gegeben werden.

    Fünf Jahre bis zum Baustart?

    Für die Projektentwicklung und Planung bis hin zu einem möglichen Baustart ist laut Mitteilung im schnellsten Fall von mindestens fünf Jahren auszugehen.

    Hinter der Kooperation «Zürich Wind» stehen die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) sowie die Stadtwerke Winterthur.

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    Kommentare

    User #9965 (nicht angemeldet)

    Freut euch, auf die von euch gewünschten, und landschaftsverschandelnden Vogelmixer! Bringen wwerden sie euch eigentlich gar nichts, aber Hauptsache, ihr habt sie! Glückwunsch! oder war das vielleicht ein bisschen ironisch?

    User #4317 (nicht angemeldet)

    Windenergieanlagen liefern Winterstrom für die Schweiz. Für Windenergieanlagen sind die Wintermonate die ertragreichsten. An sonnigen Tagen ist es in den Bergen nur selten windstill. Während der Wind nachmittags das Tal hinauf in Richtung Berg weht, strömt jeweils in der Nacht und am Morgen kühle Luft aus den Bergen ins Tal. Dann weht in der Schweiz der meiste Wind und es können grosse Mengen Strom produziert werden. Österreich, wie die Schweiz ein Alpenland, macht es vor. Dort fallen bereits 12% des Strommix auf Windenergie. In der Schweiz sind es weniger als 0,5%. Im Rahmen starker Tiefdruckgebiete können in der ganzen Schweiz Windgeschwindigkeiten von 100 km/h und mehr auftreten und mehrere Stunden bis Tage anhalten. Die Windgeschwindigkeit hat in den vergangenen Jahren weltweit um gut 7% zugenommen. Die Schweiz weist im Jura, in den Voralpen, auf einigen Graten und in einigen Tälern der Alpengünstige günstige Standorte auf. In der Schweiz werden Windrichtung und -stärke stark von der Topografie beeinflusst, vor allem in den Alpen. Der Windpark Juvent auf dem Mont Crosin deckt den Haushaltstromverbrauch von rund 70'000 Personen. Unter Berücksichtigung von Naturschutz und Klimaschutz sind 215 bis 310 Windenergie-Anlagen in der Schweiz sinnvoll und realisierbar.

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