An der Säntis-Nordwand droht ein Felssturz
Oberhalb der Schwägalp AR an der Säntis-Nordwand drohen bis zu 15'000 Kubikmeter Fels abzustürzen. Als Vorsichtsmassnahme sperrten die Behörden gewisse Gebiete oberhalb der Schwägalp.

Bei einem Rettungsflug der Rega im Säntismassiv entdeckte der Pilot in einer Steilwand unterhalb des Girenspitzes einen instabilen Felsbereich, wie der Kanton Appenzell Ausserrhoden am Donnerstag in einer Mitteilung schrieb.
Weitere Abklärungen, unter anderem durch Geologen, ergaben, dass der Felsbereich absturzgefährdet ist und herabstürzende Steine Gebiete auf der Schwägalp erreichen könnten.
Gemäss dem Kanton sind zwischen 10'000 und 15'000 Kubikmeter Fels absturzgefährdet. Im potenziellen Gefahrenbereich liegt insbesondere die Kiesgrube oberhalb Siebenhütten. Deren Betrieb wurde deshalb sofort eingestellt und der Zugang abgesperrt. Der offizielle Wanderweg Schwägalp-Siebenhütten liege nicht im Gefahrenbereich.






