Alpenländer erarbeiten Aktionsplan für klimafreundlichen Verkehr

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    Bern,

    Die Schweiz präsidiert momentan die Alpenkonvention und den «Zürich Prozess». Die Teilnehmer wollen einen Aktionsplan für klimafreundlichen Verkehr erarbeiten.

    Stau
    Stau auf der Autobahn. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Aktuell präsidiert die Schweiz die Alpenkonvention und den «Zürich Prozess».
    • Das Ziel ist, dass die Alpenstaaten Verkehr klimafreundlicher gestalten wollen.

    Die Alpenstaaten wollen den Güter-, Personen- und touristischen Verkehr gemeinsam klimafreundlicher gestalten: Bis im Herbst soll auf Initiative der Schweiz ein Aktionsplan mit konkreten Zielen und Projekten vorliegen. Die Schweiz präsidiert derzeit die Alpenkonvention und den «Zürich Prozess».

    Diese doppelte Präsidentschaft möchte sie nutzen, um «eine Verkehrs- und Mobilitätsstrategie für einen klimaneutralen und nachhaltigen Alpenraum zu entwickeln.» Das heisst es in einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vom Freitag.

    Denn die Alpenländer seien vom Klimawandel und den damit verbundenen Folgen wie Hitzewellen, intensiveren Niederschlägen oder Hochwasser besonders betroffen. Es sei wichtig, den Klimaschutz zu stärken.

    Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat deshalb am Freitag die Umwelt- und die Verkehrsministerinnen und -minister von Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Österreich, Slowenien und Monaco sowie die Europäische Kommission zu einem Online-Gespräch eingeladen.

    Förderung von neuen Technologien

    Die Teilnehmenden besprachen gemäss Mitteilung ein Diskussionspapier: Die Weiterentwicklung bestehender Massnahmen steht ebenso zur Debatte wie die Förderung neuer Instrumente und Technologien. Der vorgesehene Aktionsplan soll im Herbst an einer Ministerinnen- und Ministerkonferenz in Brig verabschiedet werden.

    Der «Zürich Prozess» geht auf die Brandkatastrophe im Gotthardtunnel 2001 und weitere Unfälle in Alpentunneln in Italien und Österreich zurück. Die Verkehrsminister der Alpenländer trafen sich in Zürich, um den Verkehr sicherer zu machen. Die Alpenkonvention besteht seit 1991. Sie ist das weltweit erste internationale Abkommen zum Schutz einer Bergregion.

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