Kutschenpferd bricht in Rom bei 30 Grad zusammen
Die Schweiz gerät wieder ins Schwitzen: Ab heute rollt die nächste Hitzewelle über die Schweiz. Auch Europa schwitzt. Das Neuste gibts im Nau.ch-Ticker.

Nach einer kurzen Abkühlung rollt ab heute Dienstag die nächste Hitzewelle über die Schweiz.
Der Bund gibt eine Hitzewarnung der Stufe 3 heraus. Die Hitzewelle in der Schweiz dauert voraussichtlich bis nächsten Montag an.

Betroffen ist die Nordwestschweiz und das westliche Flachland. Bereits seit Sonntag leidet die Alpensüdseite unter der anhaltenden Hitze.
Auch in weiten Teilen Europas bleibt die Hitze das beherrschende Wetterthema. Zahlreiche Länder kämpfen derzeit mit anhaltend hohen Temperaturen und Hitzewarnungen.
Das aktuellste zur Hitzewelle liest du im Nau.ch-Ticker.
Bilder eines zusammengebrochenen Kutschpferdes auf einer Strasse in Rom haben die Debatte über die traditionellen Pferdekutschen für Touristen neu entfacht.
Roms Tierschutzbeauftragte Patrizia Prestipino verbreitete bei X ein Video des Vorfalls und schrieb: «Diese Stadt ist für Kutschpferde nicht mehr geeignet.»
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«Glühende Hitze, der aufgeheizte Asphalt und das chaotische Verkehrsaufkommen» liessen diese Tradition eigentlich schon seit Jahren nicht mehr zu, schrieb die Tierschutzbeauftragte weiter.
An diesem Wochenende gab es Temperaturen über 30 Grad. Im Zentrum ist der Verkehr mit Autos, Motorrollern und Fussgängern zudem chaotisch.
In der Nacht auf Dienstag ist an der Grotzenmühlestrasse in Einsiedeln ein Vereinshaus in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte die meterhohen Flammen rasch unter Kontrolle bringen und löschen.

Das Gebäude wurde vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand, zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen im Haus.
Ab heute Mittag 12 Uhr verhängt der Bund eine Hitzewarnung der Stufe 3 von 5. Damit gilt erhebliche Gefahr.

Laut Meteoschweiz steigen die Temperaturen in den kommenden Tagen auf 31 bis 35 Grad. Heute steigen die Temperaturen im Flachland am Nachmittag «nur» auf 30 bis 34 Grad.
Nach aktuellem Stand dürfte die Hitzewelle bis mindestens nächsten Montag anhalten. Erst gegen Ende der Woche könnten Gewitter die Hitze vorübergehend etwas dämpfen.
Ob es tatsächlich dazu kommt, ist laut Meteoschweiz derzeit noch unsicher.
Verantwortlich ist ein stabiles Hochdruckgebiet über Südwesteuropa, das für viel Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen sorgt.









