Aargauer Unternehmen wollen ihre Mitarbeitenden im Betrieb gegen Covid-19 impfen. Für die Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK) würde ein solches niederschwelliges Impfangebot ein «weiterer Meilenstein» in der Bekämpfung der Pandemie bedeuten.
Impfung
Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. (Symbolbild) - dpa

Diverse grössere Unternehmen aus dem Kanton hätten ihre Bereitschaft zu Impfungen im Betrieb signalisiert, teilte die AIHK am Dienstag mit. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, sollten Betriebsärzte das Personal impfen. Dabei solle die Impfung freiwillig sein.

In der Schweiz könnten bald genügend Dosen für ein Impfangebot in Unternehmen zur Verfügung stehen, schrieb die AIHK. Dies, nachdem der Bund Ende vergangener Woche angekündigt habe, dass die Schweiz zwischen April und und Juli mindestens acht Millionen weitere Impfdosen erhalte. Ausserdem stehe die Zulassung des Impfstoffs von Astrazeneca bevor. Die Firmen würden einen Beitrag zur schnelleren Durchimpfung der Bevölkerung leisten wollen.

«Die Unternehmen wünschen sich eine rasche Rückkehr in die Normalität», wurde AIHK-Direktor Beat Bechtold in der Mitteilung zitiert. Die Bereitschaft, in der Bekämpfung der Pandemie einen Effort zu leisten, sei deshalb gross.