Das Amt für Verbraucherschutz des Kantons Aargau hat im vergangenen Jahr bei der Lebensmittelkontrolle 655 Proben beanstandet. Das entspricht 17 Prozent der 3878 untersuchten Proben.
Aargau
Eine Aargauer Fahne. (Symbolbild) - Keystone

Wegen gewichtigen oder wiederholten Widerhandlungen gegen die Lebensmittelvorschriften seien in 17 Fällen Strafanzeigen eingereicht worden, teilte das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) am Mittwoch mit. Zudem habe das Amt während der ersten Welle der Corona-Pandemie im Bereich der Lebensmittelkontrolle in 130 Betrieben die Umsetzung der Schutzkonzepte überprüft.

Der Veterinärdienst des Amtes führte 618 sogenannte Primärproduktionskontrollen durch, die meisten davon unangemeldet. Bei diesen Kontrollen geht es darum, zu überprüfen, ob Lebensmittel tierischer Herkunft hygienisch und tierschutzgerecht produziert werden.

Ausserdem wurden 51 risikobasierte Zwischenkontrollen in Landwirtschaftsbetrieben abgehalten, die seit Jahren immer wieder gegen die Tierschutzgesetze verstossen hatten. In 20 besonders schweren Fällen seien Strafanzeigen bei den zuständigen Staatsanwaltschaften eingereicht worden, schrieb das DGS weiter.

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