Der Kanton Aargau steckt auch in diesem Jahr viel Geld in die Strasseninfrastruktur: 220 Millionen will der Kanton investieren - eine Million Franken mehr als im Vorjahr. Die Arbeiten an den laufenden sechs Grossbaustellen werden fortgeführt oder abgeschlossen.
Aarau
Eine Strasse in der Stadt Aarau. (Symbolbild) - Pixabay

Von den 220 Millionen Franken entfallen 145 Millionen Franken auf den Neubau, die Umgestaltung und die Verbesserung der Verkehrssicherheit von Kantonsstrassen, wie das kantonale Departement Bau, Verkehr, Umwelt (BVU) am Mittwoch mitteilte.

Für den Werterhalt von Strassen, Brücken und Tunnel werden 62 Millionen Franken eingesetzt. Für gesetzlich vorgeschriebene Lärmsanierungsmassnahmen sind 9 Millionen Franken geplant. Der Ausbau des kantonalen Radroutennetzes ist mit 4 Millionen Franken veranschlagt.

In diesem Jahr liegt das Schwergewicht auf den sechs Grossbaustellen: Ersatz Aarebrücke Aarau (Pont Neuf), Ostumfahrung Bad Zurzach sowie die Sanierung der K 268 im Bereich Schadenmühle in Baden.

Die Arbeiten an der Südwestumfahrung Sins, die Sanierung der Angliker-/Nutzenbacherstrasse in Villmergen/Wohlen sowie die Umfahrung Mellingen sollen zum Abschluss gelangen. Neu in Angriff genommen wird Mitte Jahr die erste Etappe der Neugestaltung der K242/K210 Aarau-Buchs-Suhr, wie das BVU weiter mitteilte.

Mittlere und kleinere Bau- und Instandsetzungsprojekte werden wiederum in allen Regionen des Kantons umgesetzt. So beginnen zum Beispiel die Bauarbeiten in Merenschwand für den Kreisel Hirschen, in Gränichen für den Knoten Oberfeld, in Schinznach-Bad die Verstärkung und Instandsetzung der Aarebrücke und der SBB-Brücke sowie in Stein/Bad Säckingen die Instandsetzung der Rheinbrücke.

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