23’000 Unterschriften gegen Lockerung des AKW-Neubauverbots

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Kurz vor der Beratung des indirekten Gegenvorschlags zur Pro-Atom-Initiative («Blackout stoppen») im Ständerat haben 23’008 Personen eine Petition gegen die Lockerung des AKW-Neubauverbots unterzeichnet. Greenpeace Schweiz forderte das Parlament auf, konsequent auf erneuerbare Energien zu setzen.

AKW
23’000 Unterschriften gegen Lockerung des AKW-Neubauverbots. - keystone

Die Umweltorganisation reichte die Petition am vergangenen Freitag bei der Bundeskanzlei ein, wie sie am Montag mitteilte. «23’000 Bürgerinnen und Bürger fordern vom Parlament, nicht auf die leeren Versprechungen der Atomlobby zu hören», wird Lukas Bühler, Energieexperte bei Greenpeace Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

Der Ständerat befasst sich am 11. März mit dem indirekten Gegenvorschlag des Bundesrates zur Volksinitiative «Blackout stoppen». Dieser würde den Bau neuer Atomkraftwerke (AKW) wieder ermöglichen. Das Datum fällt auf den 15. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima.

Greenpeace verlangt, dass beide Kammern den Gegenvorschlag ablehnen und stattdessen am in Volksabstimmungen bestätigten Kurs der Energiestrategie 2050 sowie am Stromgesetz festhalten. Ziel müsse eine vollständig erneuerbare Energieversorgung bleiben.

Der Bundesrat hatte vergangene Woche beschlossen, eine Verordnung zum beschleunigten Bau grosser Anlagen für erneuerbare Energien per April 2026 in Kraft zu setzen. Der Gegenvorschlag zur Aufhebung des AKW-Neubauverbots stehe dazu im Widerspruch, argumentiert Greenpeace.

Kommentare

User #6198 (nicht angemeldet)

Dieser Nau-Beitrag dient bloss der AKW-Propaganda. Alle wissen, dass ein AKW nicht rentieren kann, würden alle möglichen Folgen mitgerechnet. Aber es gibt welche, die möchten nur daran verdienen. Risiken, Rückbau und Endlagerung soll der Staat bezahen.

User #4170 (nicht angemeldet)

Ohne Atomenergie wird es schwierig sein eine 10 Millionen + CH mit genügend und günstiger Energie zu versorgen. Aber diese Leute begreifen es einfach nicht. Hehehe. LOL.

Weiterlesen

x
Propaganda
Dubai Iran Ticker
193 Interaktionen
Abreise unmöglich

MEHR AUS STADT BERN

SP-Allemann Regierungsratswahl
9 Interaktionen
Regierungsratswahl
Lauper
33 Interaktionen
3:0-Erfolg
YB
33 Interaktionen
Lange in Überzahl
dfg
39 Interaktionen
Nach Crans-Montana