20 Jahre alter Ameisenbär Lorenzo im Zoo Zürich gestorben

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Zürich,

    Trauriger Tag für den Zoo Zürich: Gleich zwei Todesfälle musste der Zoo gestern Mittwoch betrauern.

    zoo zürich ameisenbär
    Er war der letzte Tamandua im Zoo Zürich. Der kleine Ameisenbär Lorenzo ist am Mittwoch im hohen Alter gestorben. - Zoo Zürich

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Ameisenbär Lorenzo ist im Alter von 20 Jahren im Zoo Zürich gestorben.
    • Zudem musste das Flachlandtapir-Weibchen Oroja (6) wegen Krankheit eingeschläfert werden.

    Zwei Todesfälle hat es am Mittwoch im Zoo Zürich gegeben. Der kleine Ameisenbär Lorenzo ist aus dem Schlaf nicht mehr erwacht. Er war bereits 20 Jahre alt. Dagegen musste das erst knapp 6 Jahre alte Flachlandtapir-Weibchen Oroja wegen Krankheit eingeschläfert werden.

    Ruhebedürfnis von Lorenzo stieg an

    Lorenzo war ein Methusalem und wohl der älteste männliche Tamandua in Menschenobhut, wie der Zoo am Donnerstag mitteilte. Er wurde im Juni 1999 in Dortmund geboren und kam nach verschiedenen Stationen 2014 nach Zürich.

    zoo zürich tamandua
    Lorenzo war wohl der älteste männliche Tamandua in Menschenobhut. - Zoo Zürich

    In der letzten Zeit habe man ihm sein vorgerücktes Alter angemerkt. Sein Ruhebedürfnis sei gestiegen, die morgendlichen Ausflüge in den Besucherbereich und in die Küche wurden kürzer, heisst es in der Mitteilung. Lorenzo war der letzte Tamandua im Zoo Zürich.

    Oroja mit epileptischen Anfällen

    Ebenfalls am Mittwoch gestorben ist Oroja. Das Flachlandtapir-Weibchen hatte am Sonntag heftige epileptische Anfälle, bei denen es sich verletzte. Medikamente halfen nicht.

    flachlandtapir zoo zürich
    Das Flachlandtapir-Weibchen Oroja starb im Alter von sechs Jahren. - Zoo Zürich

    Wegen der Gefahr zu ertrinken, musste das Tier von allen Bassins ferngehalten werden, obwohl Wasser ein wichtiger Teil des Lebensraums von Tapiren ist. Orojas Anfälle gefährdeten aber nicht nur sie selbst, sondern auch andere Tiere und Betreuungspersonen. Immerhin wog sie rund 200 Kilogramm.

    Bereits in der Vergangenheit habe sie verschiedentlich «panikartiges» Verhalten gezeigt, schreibt der Zoo. Sie habe Absperrungen durchbrochen, die Aussenanlage verlassen und sei in den Graben der Brillenbärenanlage gestürzt. Möglicherweise stand dies im Zusammenhang mit ihrer Krankheit. Die Tierärzte beschlossen daher, sie einzuschläfern.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    goldener pfeilgiftfrosch
    1 Interaktionen
    Zoo Zürich
    Krokodil beisst Tierpflegerin
    4 Interaktionen
    Von Krokodil gebissen
    191219_Koala_Mikey_Teaser
    23 Interaktionen
    Tod im Zoo Zürich

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    Zürich
    Zürich
    gülsha
    223 Interaktionen
    Teures Bio
    2 Interaktionen
    Nach Cyberangriff