Was Fahrzeughaltende zur MFK wissen müssen
Die MFK stellt sicher, dass Fahrzeuge verkehrssicher und gesetzeskonform sind. Der TCS Sektion Bern bietet dafür eine Alternative zur amtlichen Prüfung an.

Für viele Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter ist die Motorfahrzeugkontrolle (MFK) ein wichtiger Termin. Dabei wird geprüft, ob ein Fahrzeug den gesetzlichen Vorschriften entspricht und sich in einem technisch einwandfreien sowie verkehrssicheren Zustand befindet. Ziel ist es, die Sicherheit im Strassenverkehr zu gewährleisten und Mängel frühzeitig zu erkennen.
Die amtliche periodische Nachkontrolle von Personenwagen, Nutzfahrzeugen, Wohnmobilen und Motorrädern kann neben dem kantonalen Strassenverkehrsamt auch beim TCS Sektion Bern durchgeführt werden. Prüfstellen gibt es in Ittigen, Thun Allmendingen, Langnau und Langenthal. Der TCS bietet damit eine Alternative zur amtlichen Prüfung beim Strassenverkehrsamt.
«Die MFK ist für viele ein Pflichttermin. Uns ist wichtig, dass Fahrzeughaltende diesen Termin unkompliziert, kompetent und gut betreut erledigen können – nahe bei ihnen in der Region», sagt Marc Bros de Puechredon, Geschäftsführer der TCS Sektion Bern. Die Prüfgebühr beträgt für Nicht-Mitglieder 60 Franken und entspricht damit der offiziellen Gebühr des Strassenverkehrsamts. TCS-Mitglieder bezahlen 50 Franken.
Wann ist die MFK fällig?
In der Schweiz richtet sich der Prüfzyklus nach Art und Alter des Fahrzeugs. Bei Personenwagen erfolgt die erste Motorfahrzeugkontrolle in der Regel fünf Jahre, spätestens aber sechs Jahre nach der ersten Inverkehrsetzung.

Danach wird das Fahrzeug nach weiteren drei Jahren erneut geprüft. Anschliessend erfolgt die Kontrolle grundsätzlich alle zwei Jahre.
Was bei der Prüfung kontrolliert wird
Kontrolliert werden vor allem sicherheits- und umweltrelevante Bauteile. Dazu gehören unter anderem Bremsen, Lenkung, Fahrwerk, Reifen, Beleuchtung und Sichtverhältnisse. Zusätzlich werden weitere technische Komponenten berücksichtigt, die für die Funktionstüchtigkeit des Fahrzeugs relevant sind.
Ziel der Prüfung ist es, festzustellen, ob das Fahrzeug den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Gleichzeitig werden allfällige Mängel nachvollziehbar aufgezeigt.
Wie bereitet man sich vor?
Vor der Prüfung lohnt sich ein kurzer Fahrzeugcheck. Idealerweise ist das Fahrzeug in technisch einwandfreiem Zustand. Es sollte etwa geprüft werden, ob alle Lichter funktionieren, die Reifen genügend Profil aufweisen und keine offensichtlichen Mängel vorhanden sind.
Je nach Zustand und Wartung des Fahrzeugs kann es sinnvoll sein, vorab eine Garage aufzusuchen oder einen Service durchführen zu lassen. Zwingend ist das jedoch nicht in jedem Fall.

«Ob ein vorgängiger Garagenbesuch nötig ist, hängt stark vom individuellen Zustand und der bisherigen Wartung des Fahrzeugs ab», erklärt Dominic Staub, Leiter Technisches Zentrum der TCS Sektion Bern. Eine gute Vorbereitung erhöht die Chancen, dass das Fahrzeug die Prüfung ohne Beanstandungen besteht.
Häufige Beanstandungen
Die Fahrzeugprüfung erfolgt nach einem schweizweit einheitlich definierten Prüfverfahren. So soll sichergestellt werden, dass sämtliche Fahrzeuge nach denselben Kriterien beurteilt werden – unabhängig von Marke oder Modell. Erfahrungsgemäss betreffen die häufigsten Beanstandungen die Beleuchtung sowie das Fahrwerk und die Reifen.
Meist handelt es sich um verschleissbedingte Mängel oder technische Abweichungen, die im Alltag nicht immer sofort auffallen, aber sicherheitsrelevant sein können. Die Durchfallquote liegt bei rund 15 Prozent.

Eine regelmässige Wartung und eine sorgfältige Vorbereitung helfen, mögliche Mängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben. «Die Mehrheit der Beanstandungen entfällt auf typische Verschleissteile wie Beleuchtung und fahrwerksrelevante Komponenten», erklärt Dominic Staub, Leiter Technisches Zentrum der TCS Sektion Bern.
MFK online buchen
Wer einen Termin für eine Motorfahrzeugkontrolle oder einen weiteren Test buchen möchte, kann dies online unter www.tcsbe.ch/mfk tun. Nach der Wahl des gewünschten Angebots und der Eingabe der Stammnummer lässt sich direkt ein passender Termin auswählen. Die Bezahlung ist online oder vor Ort möglich.








