Twitch hat sich in einem Statement zum Attentat in Buffalo geäussert. Ein kurzer Teil der Tat wurde auf der Livestreaming-Plattform übertragen.
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Das Logo der Streaming-Plattform Twitch. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Schütze von Buffalo übertrug seine Tat im Netz.
  • Die Plattform Twitch handelte schnell und sperrte sie in unter zwei Minuten.
  • Facebook war beim Christchurch-Attentat noch deutlich langsamer.

Bei dem Attentat in der US-Stadt Buffalo sind am Samstag zehn Personen ums Leben gekommen. Die Mehrzahl der Opfer war schwarz – Ermittler gehen von einem rassistischen Motiv aus.

Der Schütze übertrug seine Tat direkt ins Internet – über die Plattform Twitch. Die Moderatoren nahmen den Livestream nach kurzer Zeit vom Netz.

Wie der Mitteilung der Amazon-Tochter zu entnehmen ist, geschah dies nach weniger als zwei Minuten nach Tatbeginn. Zeitgleich wird jetzt verhindert, dass die Aufnahmen nochmals auf der Plattform übertragen werden.

Buffalo
Der Tatort in Buffalo. - keystone

Twitch arbeitet laut eigenen Angaben mit den Behörden eng zusammen. Gleichzeitig drücken die Verantwortlichen den Betroffenen ihr Mitleid aus.

Twitch schneller als Facebook

Auch das Attentat von Christchurch in Australien im Jahr 2019 wurde im Internet übertragen. Dazumal jedoch auf Facebook. Die Beendung der Übertragung durch die Social-Media-Plattform dauerte damals rund zehn Minuten.

Auch Facebook hat seither Massnahmen ergriffen, um solche Livestreams nicht länger zu ermöglichen.

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