Neue Hinweise auf hundertjähriges Astronomie-Rätsel entdeckt

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Ein internationales Forschungsteam hat mithilfe des Weltraumteleskops «Dampe» eine neue Spur im Rätsel der kosmischen Strahlung gefunden: Ab einer bestimmten Schwelle verhalten sich unterschiedliche Teilchenarten überraschend einheitlich.

    Neue Hinweise auf ein hundertjähriges Astronomie-Rätsel wurden mithilfe der Universität Genf entdeckt.

    Damit kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Erklärung eines seit mehr als 100 Jahren bestehenden Rätsels ein Stück näher, wie aus einer Mitteilung der Universität Genf vom Donnerstag hervorgeht.

    Kosmische Strahlung besteht aus extrem energiereichen Teilchen, die aus dem All auf die Erde treffen. Sie bestehen vor allem aus Protonen, aber auch aus Atomkernen wie Helium, Kohlenstoff, Sauerstoff oder Eisen.

    Die Herkunft dieser Strahlung ist auch ein Jahrhundert nach ihrer Entdeckung noch ein Rätsel. Als mögliche Quellen gelten besonders heftige Ereignisse im Universum, etwa Supernova-Explosionen, Pulsare oder die Umgebung Schwarzer Löcher.

    Universität Genf
    Ab einer bestimmten Schwelle verhalten sich unterschiedliche Teilchenarten überraschend einheitlich. - Universität Genf

    Die neuen Messungen von «Dampe», an denen die Universität Genf beteiligt war, zeigen nun: Ab einer bestimmten Schwelle nimmt die Zahl dieser Teilchen deutlich schneller ab als zuvor. Entscheidend ist dabei eine Eigenschaft namens «Rigidity» – sie beschreibt, wie stark die Teilchen durch Magnetfelder beeinflusst.

    Die Resultate liefern den Forschenden neue Anhaltspunkte dafür, wie kosmische Strahlung in der Galaxie beschleunigt und durch den interstellaren Raum transportiert wird. Damit lässt sich besser beurteilen, welche physikalischen Modelle die Entstehung und Ausbreitung kosmischer Strahlung erklären können – und welche weniger gut zu den Messdaten passen.

    Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift «Nature» veröffentlicht.

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    Kommentare

    User #4404 (nicht angemeldet)

    Wie viele Millionen kostet eigentlich dieses Rätselraten? Und was nutzt es uns?

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    rossmann
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    sdf
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