Nasa Forscher entdecken Planeten ausserhalb des Sonnensystems

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    Deutschland,

    Forscher haben ausserhalb unseres Sonnensystems drei Planeten entdeckt, wovon einer möglicherweise bewohnbar ist.

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    Visualisierung eines Planetentrios, das Forscher ausserhalb unseres Sonnensystems nachgewiesen haben. - DPA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein internationales Forscherteam hat ein Planetentrio nachgewiesen.
    • Die Planeten befinden sich ausserhalb unseres Sonnensystems.
    • Möglicherweise ist einer der Planeten bewohnbar.

    Ist ein Leben möglich ausserhalb unseres Sonnensystems? Forscher eines internationalen Astronomenteams haben drei Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems nachgewiesen, wovon einer möglicherweise bewohnbar ist. Die Gruppe präsentiert die Exoplaneten im Journal «Astronomy & Astrophysics».

    Das Planetentrio umkreist den Stern namens GJ 357 in der 31 Lichtjahre entfernten Konstellation Hydra. Vergleichsweise ist dies nah zu uns. Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt. Unsere Heimatgalaxie, die Milchstrasse, hat einen Durchmesser von ungefähr 100'000 Lichtjahren.

    Forscher entdecken Planeten ausserhalb des Sonnensystems im Februar

    Die erste Beobachtung gelang im Februar mit Kameras des Transiting Exoplanet Survey Satellite (TESS) der US-Raumfahrtorganisation Nasa. Die Forscher entdeckten den Exoplaneten GJ 357 b, weil er in seiner Umlaufbahn den Stern teilweise bedeckt. Dadurch wird sein Licht abschwächt.

    «Wir bezeichnen GJ 357 b als sogenannte heisse Erde», erklärt Ko-Autor Stefan Dreizler vom Institut für Astrophysik der Universität Göttingen. Er habe eine berechnete Temperatur von rund 250 Grad Celsius.

    Forscher Sonnensystems
    Visualisierung des möglicherweise bewohnbaren Planeten GJ 357 d ausserhalb des Sonnensystems. Forscher haben drei Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems nachgewiesen. - DPA

    Leben ausserhalb unseres Sonnensystems möglich?

    Mit Hilfe von bodengestützten Messinstrumenten bestätigten dir Forscher zunächst die Existenz von GJ 357 b. Dabei stiess es auf zusätzliche Signale der Exoplaneten GJ 357 c und GJ 357 d, wie die Uni Göttingen berichtet.

    GJ 357 d wirke mit einer berechneten Gleichgewichtstemperatur von -53 Grad Celsius zwar eisig. Er befinde sich jedoch am äusseren Rand der bewohnbaren Zone seines Sterns. Dort erhalte er von diesem etwa die gleiche Menge an Energie wie der Mars von der Sonne.

    Wie die Forscher im Magazin schreiben, könnte der Planet genügend Wärme einfangen und sich so erwärmen. Vorausgesetzt er hat eine dichte Atmosphäre hat. So könnte der Planet flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche zuzulassen.

    GJ 357 c habe eine Masse, die mindestens das 3,4-fache der Erde betrage. Der Planet habe eine Gleichgewichtstemperatur um 130 Grad Celsius.

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