Die Nasa und Co. dürften bei den Missionen Mikroben auf den Mars gebracht haben. Dort dürften sie schnell mutieren.
Nasa Mars Hubschrauber «Ingenuity»
Der Nasa-Helikopter «Ingenuity» auf dem Mars. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Christopher Mason ist überzeugt, dass die Nasa Mikroben auf den Mars gebracht hat.
  • Er meint: Es «ist fast unmöglich, in einem Raumschiff auf null Biomasse zu kommen».
  • Dem Biochemiker zufolge dürfte das auch Folgen für die Forschungsprojekte haben.

Es soll tatsächlich Leben auf dem roten Planeten geben. Rund 30 Missionen führten seit Beginn des Raumfahrt-Zeitalters zum Mars. Und das könnte Folgen haben: Laut dem Biochemiker Christopher Mason haben die verschiedenen Weltraumorganisationen ungewollt Leben auf den Planeten gebracht.

Das schreibt Mason in einem Gastbeitrag bei der «BBC». Die Nasa und Co. dürften bei den zahlreichen Missionen eine gewisse Anzahl Mikroben eingeschleppt haben. Es «ist fast unmöglich, in einem Raumschiff auf null Biomasse zu kommen», so Mason.

Mikroben auf Mars mutieren schnell

Das könnte auch zu Fehleinschätzungen bei den Weltraumorganisationen führen. Die mitgebrachten Mikroben dürften mutieren und sich den neuen Lebensbedingungen anpassen. Das ist unter anderem auf der International Space Station passiert. Und für die Nasa sähen sie wie neue Lebewesen aus.

Doch es gibt Möglichkeiten, den genauen Ursprung der Mikroben zu erkennen: «In der DNA-Sequenz werden Informationen über die Herkunft versteckt sein», meint Mason.

Mehr zum Thema:

Raumfahrt Nasa BBC