Login dank Alltagsroutine soll dereinst den Alltag erleichtern

Keystone-SDA
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Zürich,

ETH-Forscher entwickeln Methoden für intelligente Haushaltsgeräte, die Alltagshandlungen erkennen.

Smart Home Symbole
Sogenannte «Smart Homes» nutzen Informationen, die sie beispielsweise über Sensoren gewinnen, um ihren Bewohnenden möglichst viel Komfort und Unterstützung zu bieten. (Symbolbild) - Depositphotos

Den Kühlschrank mit Fingersensoren öffnen oder mit der Fusstemperatur die Lieblingsmusik einschalten – in Zukunft könnte dies dank intelligenter Haushaltgeräte möglich sein. Forschende der ETH-Zürich haben dazu Methoden entwickelt.

So könnte man sich in Zukunft mit Alltagshandlungen im «Smart Home» anmelden. Das mühselige Eintippen des Passworts würde entfallen. Besonders für ältere Menschen und Kinder biete die neue Authentifizierung grosse Vorteile, schrieb die Eidgenössisch Technische Hochschule (ETHZ) am Mittwoch in ihrem Newsletter.

Denn ein Einloggen via Alltagshandlungen sei unauffälliger und einfacher. So könnte zum Beispiel der Kühlschrank erkennen, auf welche Art eine Person den Griff drücke und so das Öffnen ermöglichen. Dem vierjährigen Kind im gleichen Haushalt hingegen bliebe der Kühlschrank verschlossen.

Sogenannten «Smart Homes» nutzen Informationen, die sie beispielsweise über Sensoren gewinnen, um ihren Bewohnenden möglichst viel Komfort und Unterstützung zu bieten. Hiess es in der Studie, die kürzlich im Journal der Association for Computing Machinery erschienen ist.

Komfort durch Intelligenz

Die Forschenden beschreiben, wie anhand verschiedener Gruppen von Benutzenden untersucht wurde, wie alltägliche Gegenstände im Haushalt fürs Einloggen genutzt werden können. Dazu richteten sie eine intelligente Küche und ein intelligentes Wohnzimmer ein.

Sie baten die Studienteilnehmenden, sich zu überlegen, wie sie mit den Gegenständen interagieren würden, um sich anzumelden. Dann überlegten sich die Forschenden, welche übergeordneten Muster sich durch die Vielzahl der entwickelten Anmelde-Varianten ergaben.

Es zeigte sich, dass die überwiegende Mehrheit eine Routineaufgabe, die sie für sich als einzigartig betrachteten, am geeignetsten fand. Dazu zähle Hausarbeit im Allgemeinen, Wäsche waschen oder Geräte auf eine bestimmte Art ein- und ausschalten. Aspekte wie Sicherheit, Privatsphäre und technische Umsetzbarkeit wurden ebenfalls betrachtet.

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Kommentare

User #5156 (nicht angemeldet)

Nein zur Überwachung Nein zum Corona Gefängnis und Nein zur Digitalen Idiotology

User #5245 (nicht angemeldet)

Der einzige Zweck dieser Digitalisierung ist Dir nutzlose Abos anzudrehen und den letzten Rappen aus der Tasche zu ziehen.

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