Forschungsgipfel: Mehr Austausch mit Gesellschaft notwendig
Die Schweiz braucht mehr Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. So der Tenor am ersten nationalen Wissenschafts- und Innovationsgipfel am Dienstag in Bern.

«Der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist so wichtig wie noch nie» sagte Yves Flückiger, Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, am Dienstag zur Eröffnung des Gipfels in Bern.
«In den letzten Jahren haben wir feststellen können, wie wertvoll es ist, über verlässliche wissenschaftliche Daten zu verfügen, um Entscheidungen zu treffen. Dies gilt nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch im politischen und gesellschaftlichen Alltag», betonte Bundesrat Guy Parmelin. Vertrauen sei die Basis der Demokratie und müsse durch Transparenz und verständliche Kommunikation gepflegt werden.
Rund 350 Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft diskutierten am «Swiss Research and Innovation Summit» darüber, wie dieser Austausch gelingen könnte. Der Gipfel zielte laut den Veranstaltern darauf ab, Fragen zu Rollen und Rahmenbedingungen zu diskutieren und das gemeinsame Verständnis für die Zusammenarbeit zu stärken.
Organisiert wurde der Gipfel vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und den Akademien der Wissenschaften Schweiz. Während entsprechende Formate in anderen Ländern bereits Tradition hätten, fehlte eine solche Veranstaltung bislang in der Schweiz, teilten die Veranstalter mit.






