Forschungsgipfel: Mehr Austausch mit Gesellschaft notwendig

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Bern,

Die Schweiz braucht mehr Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. So der Tenor am ersten nationalen Wissenschafts- und Innovationsgipfel am Dienstag in Bern.

Yves Flückiger
Yves Flückiger, Präsident Akademien der Wissenschaften Schweiz, spricht während einer Medienkonferenz von Swissuniversities zum Entlastungspaket 2027, am Dienstag, 11. Februar 2025 in Bern - keystone

«Der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist so wichtig wie noch nie» sagte Yves Flückiger, Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, am Dienstag zur Eröffnung des Gipfels in Bern.

«In den letzten Jahren haben wir feststellen können, wie wertvoll es ist, über verlässliche wissenschaftliche Daten zu verfügen, um Entscheidungen zu treffen. Dies gilt nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch im politischen und gesellschaftlichen Alltag», betonte Bundesrat Guy Parmelin. Vertrauen sei die Basis der Demokratie und müsse durch Transparenz und verständliche Kommunikation gepflegt werden.

Rund 350 Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft diskutierten am «Swiss Research and Innovation Summit» darüber, wie dieser Austausch gelingen könnte. Der Gipfel zielte laut den Veranstaltern darauf ab, Fragen zu Rollen und Rahmenbedingungen zu diskutieren und das gemeinsame Verständnis für die Zusammenarbeit zu stärken.

Organisiert wurde der Gipfel vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und den Akademien der Wissenschaften Schweiz. Während entsprechende Formate in anderen Ländern bereits Tradition hätten, fehlte eine solche Veranstaltung bislang in der Schweiz, teilten die Veranstalter mit.

Kommentare

User #5576 (nicht angemeldet)

Sage ich schon seit Jahren. Forscher wissen oft gar nicht, was die Bevölkerung oder Gesellschaft für Ideen hat und was die Menschen ausserhalb des Elfenbeinturms als notwendig erachten. Das gleiche gilt übrigens noch deutlicher für die abgeschottete Gesellschaft in Bern.

User #8008 (nicht angemeldet)

Man muss keine Fragen zu Rollen diskutieren. Es würde ein Schritt in die richtige Riochtung sein, wenn wir Bürger faktenbasiert und ohne jegliche Ideologien informiert werden. Aufhören jetzt mit den Kuschel_Ecken und Saferooms und zurück zu wettbewerbs- und leistungsorientierten und innovativem Miteinander

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