ETH Lausanne

    Coronaviren Früherkennung: Forscher der EPFL arbeiten an Sensor

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Lausanne,

    Die ETH Lausanne forscht an einem Sensor zur Früherkennung von Coronaviren. Die tragbaren Geräte sollen an Bahnhöfen und Flughäfen zum Einsatz kommen.

    Coronaviren
    Coronavirus: Mitarbeiter des Roten Kreuzes bei einer Fieberkontrolle im Iran. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • An der ETH Lausanne wird an einem Sensor zur Früherkennung des Coronavirus geforscht.
    • Ein solches Gerät könnte den Einsatz von Labortests teilweise ersetzen.

    Forscher der ETH Lausanne arbeiten an der Entwicklung eines kleinen, tragbaren Geräts zur Früherkennung von Coronaviren. Das Gerät soll auf Flughäfen, Bahnhöfen und ähnlichen Orten Verwendung finden. Ein hochempfindlicher Biosensor soll es ermöglichen, auf den Einsatz von teuren Labortests zu verzichten.

    Frühtest für Coronaviren braucht weniger Fachpersonal

    Ein solches Gerät würde auch den Bedarf an hochentwickelten Analysegeräten und Fachpersonal verringern, teilte die ETH Lausanne am Freitag mit. Das interdisziplinäre Projekt wird von der EPFL-Professorin Sandrine Gerber geleitet. Ebenfalls beteiligt sind Igor Stefanini von der Fachhochschule der italienischen Schweiz und Francesco Bertoni von der Universität der italienischen Schweiz. Das Projekt wird mit rund einer Million Franken vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt.

    Hochrisikogebiete
    Menschen in einem Forschungslabor. - Keystone

    Ein zweites EPFL-Projekt, das vom SNF einen Betrag in gleicher Höhe erhält, forscht an der serologischen Profilerstellung. Sebastian Maerkls Labor für die Charakterisierung biologischer Netzwerke wird ein gross angelegtes serologisches Profil von Covid-19 erstellen. Dafür werden mikrofluidische immunologische Nano-Assays mit hohem Durchsatz verwendet. Die Forschung wird in Zusammenarbeit mit dem Team von Professor Isabella Eckerle vom Universitätsspital Genf (HUG) durchgeführt.

    Diese beiden Forschungsprojekte sind Teil von 28 Projekten, die vom SNF mit insgesamt 18,6 Millionen Franken unterstützt werden. Das SNF-Programm zu Covid-19 wurde Ende April gestartet und ist auf zwei Jahre angelegt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    coronavirus
    849 Interaktionen
    Ansteckung in Familie
    1 Interaktionen
    Berlin

    MEHR IN NEWS

    Kanton Zug
    Kanton Zug
    Mathias Zopfi Reto Nause
    «Politmarketing»
    luc frieden
    Luxemburg
    Erlinsbach AG
    Erlinsbach AG

    MEHR ETH LAUSANNE

    EPFL Lausanne
    3 Interaktionen
    Lausanne
    Chip
    2 Interaktionen
    EPFL
    1 Interaktionen
    ETH Lausanne
    EPFL Palästina
    18 Interaktionen
    Brief an EPFL

    MEHR AUS LAUSANNE

    mäuse
    2 Interaktionen
    Lausanne
    sdf
    149 Interaktionen
    Regeln
    Ringier
    2 Interaktionen
    Lausanne
    3 Interaktionen
    Lausanne