Computer auf der ISS stürzt ab

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Russland,

Damit das für Mitte November geplante Andockmanöver eines unbemannten Raumtransporters an die ISS reibungslos klappt, muss ein Computer-Problem behoben werden.

Astronauten Alexander Gerst putzt auf der Internationalen Raumstation ISS.
Astronaut Alexander Gerst putzt auf der Internationalen Raumstation ISS. - ESA/Alexander Gerst/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Einer der Computer der ISS ist heute Dienstag ausgefallen.
  • Der betroffene Rechner wird an diesem Donnerstag neu gestartet.

Die Internationale Raumstation ISS hat mit einem Computer-Problem zu kämpfen. Einer der Rechner sei heute Dienstag ausgefallen, berichtete die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos. Die anderen Computer funktionierten aber ohne Probleme. «Dieser Fehler wirkt sich nicht auf die Arbeit der ISS aus.»

Damit das für Mitte November geplante Andockmanöver eines unbemannten Raumtransporters an die ISS reibungslos klappt, soll der betroffene Rechner den Angaben nach an diesem Donnerstag neu gestartet werden. Ausgewechselt werden müsse er nicht. Gründe für den Softwarefehler nannte Roskosmos nicht. Auf dem Aussenposten der Erde ist zurzeit der Deutsche Alexander Gerst Kommandant.

Mitte Oktober war es kurz nach dem Start einer Sojus-Trägerrakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur zu einem Unfall gekommen. Die Raumfahrer Sergej Owtschinin und Nick Hague konnten sich unverletzt retten. Sie sollten die ISS-Besatzung verstärken. Der Fehlschlag bringt die Flugpläne zur ISS durcheinander. Den nächsten bemannten Start setzte Roskosmos für den 3. Dezember an.

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