Zwei Tote bei Gewalttat an einer Schule

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Bei einer Gewalttat an einer Schule nahe Berlin sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Frau und ein Mann getötet worden. Ein Verdächtiger wurde vorläufig festgenommen. Die Opfer starben demnach an einer Schule am Docemus-Schulcampus in Gosen-Neu Zittau in Ostbrandenburg. Der Ort hat rund 3.500 Einwohner.

    Polizisten stehen vor der Schule in Gosen-Neu Zittau. Foto: Manuel Genolet/dpa
    Polizisten stehen vor der Schule in Gosen-Neu Zittau. Foto: Manuel Genolet/dpa - Keystone/dpa/Manuel Genolet

    «Hier vor Ort sind zwei Personen verletzt worden, die nachfolgend auch an ihren Verletzungen verstorben sind, trotz sofortiger medizinischer Versorgung», sagte ein Polizeisprecher. Der Tatverdächtige ist laut Polizei ein 19-jähriger Deutscher. Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler von keiner Amok-, sondern einer Beziehungstat aus.

    Nach dpa-Informationen deutet sich an, dass sich Täter und eines der Opfer kannten. Bei dem Täter soll sich um den Ex-Freund einer Schülerin handeln, die ums Leben kam. Ob es sich um einen Femizid handelt, war offen. Wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet werden – also weil sie Frauen sind – dann spricht man von einem Femizid. Als häufigste Form gilt die Tötung von Frauen durch Partner oder Ex-Partner.

    Die Ermittler gingen demnach nicht davon aus, dass noch eine Gefahr in der Schule bestehe. Weitere Details zu Todesopfern und zum Verdächtigen gab es zunächst nicht.

    Gewalttat auf Schulcampus – Polizei sichert Tatort

    Auf der Plattform X schrieb die Polizei Brandenburg zuvor von einem Einsatz gemeinsam mit dem Rettungsdienst. Nach einer Gewalttat sei eine männliche Person vorläufig festgenommen werden, die nach gegenwärtigen Erkenntnissen mit der Tat im Zusammenhang stehe. «Wir sichern aktuell den Tatort.»

    Die Tat ereignete sich auf dem Schulcampus des privaten Trägers Docemus umgeben von Wald und Seen am Rande von Gosen-Neu Zittau. Dort befinden sich Gymnasium, Oberschule und Fachoberschule. Nach diesem Modell sollen die Gemeinsamkeiten gefördert werden, die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schulformen wird betont.

    Am späten Nachmittag harrten zahlreiche Schülerinnen und Schüler noch auf dem Campus aus. «Ein Teil der Kinder befindet sich aktuell noch hier in der Turnhalle, weil wir die natürlich gerne an ihre Erziehungsberechtigten übergeben würden», sagte ein Polizeisprecher.

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    Kommentare

    User #6081 (nicht angemeldet)

    Furchtbar, über Schweizer Nachrichten erfahren ich was bei uns wieder in Deutschland los ist. Wundert mich aber echt nimmer wie die ganze Gesellschaft sich Untereinander Schikaniert und unnötig das Leben schwer macht. Dies mit perfiden , charakterlosen und kriminellen Machenschaften!

    User #5944 (nicht angemeldet)

    Woher stammt es denn?

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